Wo Mitarbeiter zufrieden sind

Wo Mitarbeiter zufrieden sind

Die Volksbank Bitburg hat auch im zweiten Anlauf den Sprung unter die Top75 der Arbeitgeber im deutschen Mittelstand geschafft. Dies ist das Ergebnis eines bundesweiten Firmenvergleichs der Universität St.Gallen.

Bitburg/Duisburg. (lars) Die 75 besten Arbeitgeber des deutschen Mittelstands sind am Donnerstagabend in Duisburg ausgezeichnet worden. Zum zweiten Mal hat sich die Volksbank Bitburg für das bundesweite Firmenranking beworben, und zum zweiten Mal hat das Unternehmen den Sprung in die Gruppe der Ausgezeichneten geschafft. Es war die achte Runde des Wettbewerbs, der vom Institut für Führung und Personalmanagement der Universität St.Gallen betreut wird.

Bei einem Festakt im Landschaftspark Duisburg-Nord nahmen die beiden Mitglieder des Vorstands der Eifeler Genossenschaftsbank, Peter Bersch und Andreas Theis, die Auszeichnung entgegen. Sie wurde von Ex-Bundeswirtschaftsminister Wolfgang Clement überreicht, der als Mentor des Wettbewerbs fungiert.

Ausgezeichnet wurde die Volksbank Bitburg vor allem für ein weit überdurchschnittliche Maß an Mitarbeiterzufriedenheit. Als zentrales Instrument im Personalvereich nennt Prokurist Christian Pauly das sogenannte Mitarbeitermehrwertesystem. Darin werden unterschiedliche Angebote und Leistungen für Mitarbeiter zusammengefasst. Sie reichen von der Förderung von Teamausflügen über Betriebssport bis hin zu besonderen außertariflichen Geld-Leistungen.

"Wichtig ist uns auch, das Thema Work-Life-Balance durch Veranstaltungen zu fördern", sagt Pauly. Hinter dem englischen Begriff verbirgt sich der Versuch, eine gute Vereinbarkeit von Privatleben und beruflichem Engagement zu erreichen.

Von den rund 3,5 Millionen Firmen in Deutschland zählen mehr als 99 Prozent zu den kleinen und mittelständischen Unternehmen, die nach Definition der Europäischen Union bis zu 250 Mitarbeiter haben. Bei der Volksbank Bitburg waren es zur Zeit der Bewertung 161.

Nach der beschlossenen Fusion mit der Raiffeisenbank östliche-Südeifel werden 230 Menschen bei dem Kreditinstitut beschäftigt sein, das mit einer Bilanzsumme von 577 Millionen Euro die drittgrößte Genossenschaftsbank der Region sein wird - hinter der Vereinigten Volksbank Raiffeisenbank (Wittlich) mit rund 755 Millionen und der Volksbank Trier mit rund 590 Millionen Euro.

Von den ursprünglich bundesweit 2200 Unternehmen kamen 161 ins konkrete Auswahlverfahren des Wettbewerbs. Die Auswahl beim Top-Job-Ranking erfolgte dann in einem zweistufigen Verfahren: Erster Schritt war eine Mitarbeiterbefragung. Anschließend gaben die Personal-Leiter zu den Instrumenten ihrer Personalarbeit Auskunft. Dabei wurden unter anderem die Bereiche Unternehmenskultur, Nachwuchsförderung, Personalentwicklung und Personalplanung bewertet.