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Wohnhaus in Dudeldorf brennt ab

Wohnhaus in Dudeldorf brennt ab

Bei einem Feuer in einem Dudeldorfer Wohnhaus ist ein Sachschaden von 200 000 Euro entstanden. Verletzt wurde niemand. Durch zügiges Löschen konnte die Feuerwehr ein Übergreifen der Flammen auf benachbarte Häuser verhindern.

Dudeldorf. Ein schwerer Brand ist am späten Montagnachmittag in einem Wohnhaus in der Ordorfer Straße ausgebrochen. Nur durch das schnelle Handeln eines Anwohners, der die Feuerwehr alarmiert hat und das zügige Eintreffen der Brandschützer konnte das Übergreifen des Feuers auf andere Häuser verhindert werden. "Der Brand ist in einer Wohnung im ersten Obergeschoss ausgebrochen - vermutlich in der Küche", berichtet Polizeihauptkommissar Wolfgang Zenner von der Polizeiinspektion (PI) Bitburg. In der Wohnung lebt eine amerikanische Familie mit zwei Kindern. Zum Zeitpunkt des Brandausbruchs war niemand im Haus.40 Menschen im Einsatz

"Wir sind um 17.31 Uhr von einem Bewohner der Ordorfer Straße alarmiert worden", erklärt Mario Brüders, Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Dudeldorf. 40 Einsatzkräfte der Löschzüge Dudeldorf, Gondorf und Metterich waren im Einsatz."Das Feuer hat sich schnell in der Wohnung ausgebreitet. In fünf Minuten hatten wir es zwar im Griff, da mehrere Räume betroffen waren, war das Löschen aber recht aufwendig", so Brüders. Besonders eine drohende Ausbreitung auf den Dachstuhl des Hauses bereitete den Brandschützern Sorgen. "Als wir ankamen, stand der gesamte Wohnungsbereich im Vollbrand und drohte auf das Dach überzugreifen. Das wäre fatal gewesen, gehört das Haus doch zu einem älteren Ensemble, das mit einem gemeinsamen Dach verbunden ist", sagt der Wehrführer. Glücklicherweise sei der Einsatz sehr gut verlaufen, das Übergreifen der Flammen auf Nachbargebäude habe man verhindern können. In Mitleidenschaft gezogen wurde aber eine direkt benachbarte Wohnung einer alleinstehenden Frau. "Ihr Haus wurde von Ruß und eindringendem Löschwasser beschädigt", sagt Zenner. Familie noch nicht zurückgekehrt

Die Familie und die Nachbarin konnten noch nicht in ihre Wohnungen zurückkehren. "Es muss noch untersucht werden, ob die betroffenen Häuser so stark beschädigt sind, dass sie nicht mehr bewohnbar sind", so der Polizeisprecher. Die Schadenshöhe wird auf 200 000 Euro geschätzt. volksfreund.de/blaulicht