Wurschteleien

Blamabel. Als nichts anderes ist das zu bezeichnen, was sich die angeblichen Fachleute der Sport & Tourismus da geleistet haben. Wieder einmal muss die Kreisverwaltung die Fehler der kreiseigenen Firma ausbügeln. Schon in früheren Zeiten hatte die damals noch unter TSE firmierende Firma für Ärger gesorgt. Der Rechtsstreit um den Abdruck nicht freigegebener Bilder füllt ganze Aktenordner. Da stellt sich zum wiederholten Mal die Frage, welchen Sinn die S & T eigentlich hat. Mehr als Ankündigungen über die Zusammenarbeit der Eifel mit spanischen, schwedischen oder takka-tukkaländischen Regionen sind nie bekannt geworden. Das managen von Übernachtungen bei Events in Trier kann auch nicht der Weisheit letzter Schluss sein. Besonders dann, wenn man bedenkt, dass die S & T ein ziemliches Zuschussgeschäft ist. Geht es am Ende vielleicht dann doch nur darum, die kreiseigenen RWE-Aktien zu parken, um so Steuern zu sparen? Der Tourismus ist einer der wichtigsten Zukunftsperspektiven der Eifel. Da stimmt es traurig, dass die Verantwortlichen noch nicht mal in der Lage waren, über die Druckfahnen eines Radatlanten zu schauen, der Touristen in die Eifel bringen soll. Und welche Konsequenzen hat der ganze Vorgang? Im Grunde genommen keine. In der freien Wirtschaft wären die Verantwortlichen sicherlich nicht damit davongekommen, dass man ihnen die Verantwortung entzieht und sie weiter wurschteln lässt. h.jansen@volksfreund.de

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