Zahl der Woche: Auch die Eifeler werden älter

Demografischer Wandel trifft vor allem die Provinz : Zahl der Woche: Auch die Eifeler werden älter

Deutschland überaltert. Der demografische Wandel ist überall in der Bunderepublik zu spüren. Durch die Landflucht verschärft sich das Problem aber in der Provinz, auch im Eifelkreis. Das geht aus Zahlen des Statistischen Landesamtes hervor.

Demnach gibt es nur in sechs von 36 Kommunen in Rheinland-Palz weniger Unter-20-Jähige als rund um Bitburg und Prüm (19 Prozent). Die meisten Eifeler sind zwischen 30 und 65 Jahren alt (49,1 Prozent). 14 Prozent sind im Rentenalter zwischen 65 und 80, sechs Prozent noch älter.

Die Zahlen liegen etwa im Landesschnitt. Auch in den Nachbarkreisen Trier-Saarburg und Bernkastel-Wittlich sieht die Altersstruktur kaum anders aus. Einzig die Stadt Trier kann mit mehr jungen Menschen aufwarten.

Schlusslicht ist die Vulkaneifel. Weniger Jugendliche und Kinder wohnen nirgendwo im Bundesland. Mehr als ein Drittel der Menschen hier sind jenseits der 65. Prognosen zufolge wir die Bevölkerung in den nächsten Jahren weiter überaltern.

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