Zahl der Woche: Wenige und eher kleine Betriebe

Eifelkreis schneidet im Statistischen Vergleich nicht rosig ab : Zahl der Woche: Wenige und eher kleine Betriebe

Im Eifelkreis herrscht nahezu Vollbeschäftigung. Das ist bekannt. Aber wie sieht es um die Arbeitgeber rund um Bitburg und Prüm aus?

Da haben andere Kreise eindeutig die Nase vorn. 2016 gab es hierzulande nach Angaben des Statistischen Landesamtes (Bad Ems) 4055 Firmen. Und damit 1000 weniger als bei den Nachbarn in der Stadt Trier, im Kreis Trier-Saarburg und im Kreis Bernkastel-Wittlich.

Einzig in der Vulkaneifel haben sich noch weniger Unternehmen angesiedelt. Die Kommune bildet mit nur 2641 Betrieben das Schlusslicht in der Region.

Doch aus der Statistik lässt sich noch mehr ablesen – zum Beispiel über die Struktur der Firmen im Eifelkreis. Das sind nämlich überwiegend sehr kleine Betriebe mit bis zu neun Beschäftigten (3588). Das entspricht 88,5 Prozent aller Firmen.

Immerhin 381 Firmen zählen mehr als 10 Mitarbeiter, 78 sogar mehr als 50. Richtig große Konzerne haben sich in der Gegend aber bislang noch kaum angesiedelt. Laut Statistischem Landesamt gibt es zwischen Bitburg und Prüm gerade einmal acht Firmen mit mehr als 250 Angestellten – und damit übrigens genauso viele wie im Kreis Trier-Saarburg und zwei mehr als in der Vulkaneifel.

Die meisten Großbetriebe in der Region gibt es im Landkreis Bernkastel-Wittlich (21) und in der Stadt Trier (26).

Insgesamt gibt es im Eifelkreis Bitburg-Prüm rund 25 000 Beschäftigte. Das entspricht etwa einem Viertel der Einwohnerzahl des Kreises. Die meisten von ihnen arbeiten im sogenannten „Verarbeitenden Gewerbe“ (8200).

Mehr von Volksfreund