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Zimmerbrand in der Eifel führt zu Großeinsatz der Feuerwehr

Zimmerbrand in der Eifel führt zu Großeinsatz der Feuerwehr

In einem ehemaligen landwirtschaftlichen Anwesen in Schankweiler (Landkreis Bitburg-Prüm) ist es am Mittwochabend zu einem Brand gekommen. Das in einem Zimmer ausgebrochene Feuer löste einen Großeinsatz von sieben Feuerwehren aus. Verletzt wurde niemand.

Laut Joachim Hönel, Pressesprecher der Feuerwehr VG Südeifel, hatten Nachbarn den Brand kurz nach 21 Uhr bemerkt und umgehend die Feuerwehr alarmiert. Auch ein Untermieter in einem anderen Trakt des aufwändig renovierten Anwesens wurde informiert, so dass dieser noch vor Eintreffen der Feuerwehr unbeschadet das Gebäude verlassen konnte.

Der Brand selbst war nach Angaben der Feuerwehr in einem Zimmer auf der Rückseite des Anwesens ausgebrochen. Weil er bereits durch die Decke auf das darüber liegende Geschoss übergegriffen hatte und das Gebäude groß ist, ließ die Feuerwehr Schankweiler großflächig weitere Wehren der VG Südeifel nachalarmieren, da in solchen Situationen oft die Gefahr der Durchzündung besteht. Durch die Nachalarmierung weiterer Wehren konnte der Brand rasch unter Kontrolle gebracht und ein Übergreifen auf weitere Teile des Gebäudes und somit größere Schäden erfolgreich verhindert werden.

Die Eigentümer selbst waren zum Zeitpunkt des Brandes nicht im Haus. Wie es zu dem Brand kam, stand am Abend noch nicht eindeutig fest. Ein in dem Zimmer, in dem der Brand ausgebrochen war, befindlicher Kamin könnte nach Angaben der Feuerwehr die mögliche Ursache des Brandes gewesen sein. Weitere Untersuchungen und Ermittlungen sollen das nun klären.

Insgesamt waren rund 86 Feuerwehrkräfte aus Schankweiler, Holsthum, Irrel, Nussbaum, Körperich, Neuerburg und Kruchten im Einsatz. Nachdem der Brand unter Kontrolle war, machten sich Feuerwehrleute unter Atemschutz mit Wärmebildkameras daran, Glutnester ausfindig zu machen. Neben den Wehren waren vier Rettungssanitäter des DRK Echternacherbrück und die Polizei Bitburg im Einsatz.