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Zivilcourage gegen Faschismus und Rassismus zeigen

Zivilcourage gegen Faschismus und Rassismus zeigen

Am 76. Jahrestag der Reichspogromnacht wird in vielen Gedenkveranstaltungen in der Region an die jüdischen Opfer erinnert. In Bitburg haben Bürgermeister Joachim Kandels und Henri Juda, Vorsitzender der Vereinigung "Memo-Shoa Luxemburg", einen Kranz auf dem jüdischen Friedhof niedergelegt.

Schüler der Theobald-Simon-Schule gestalteten die Feier mit. Ihr Thema: Nicht Schweigen, sondern Positionen beziehen - immer dann, wenn Menschenrechte verachtet werden. Es sei wichtig, Zivilcourage gegen Faschismus und Rassismus zu zeigen. Nach jüdischer Tradition legten rund 100 Besucher einen Stein zum Gedenken der Toten auf die Gräber in Bitburg. Am Tor wurden für männliche Besucher Kippas, jüdische Kopfbedeckungen, verteilt. Das Bläserensemble der Gesamtschule St. Matthias eröffnete die Gedenkfeier, und Oberkantor Michel Heymann aus Luxemburg trug den Trauergesang und ein jüdisches Totengebet vor. (beba)/TV-Foto: Bettina Bartzen