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Zöllner erwischen drei Männer mit 16 000 Pfund Kaffee

Zöllner erwischen drei Männer mit 16 000 Pfund Kaffee

Erfolg für Bitburger Fahnder: Zollbeamte haben bei einer Kontrolle drei Männer gestoppt, die acht Tonnen Kaffee über die Grenze schmuggeln wollten.

Bitburg/Prüm. Kaffee ist in der ganzen Welt beliebt - und in Luxemburg unschlagbar günstig. Das dürfte wohl auch der Grund sein, warum sich drei Osteuropäer überlegt haben, dort statt der erlaubten zehn Kilo pro Person "etwas mehr" Kaffee zu kaufen. In Osteuropa ist er allerdings bis heute nicht angekommen. Denn Zollbeamten aus Bitburg ist der ausländische Kleintransporter bei einer Kontrolle aufgefallen. Und ihr Bauchgefühl bestätigte sich: Auf Paletten stapelten sich im Transporter Tausende Packungen Kaffee. Dann fiel den Beamten ein, dass kurz zuvor ein ähnlicher Transporter die Kontrolle passiert hatte. Also nahmen sie die Verfolgung auf und konnten das Fahrzeug bald darauf stoppen. Wieder bot sich das gleiche Bild: stapelweise Kaffee. Laut Hauptzollamt Koblenz insgesamt acht Tonnen - das entspricht 16 000 Pfund. Verzollt war die Ware nicht. Da Deutschland eines der wenigen Länder ist, in denen noch eine Kaffeesteuer existiert, erwartet die drei Männer, die inzwischen wieder zu Hause sind, nun ein Steuerstrafverfahren. Zudem werden sie kräftig zur Kasse gebeten. Da pro Kilo Kaffee 2,19 Euro Steuer anfallen, müssen sie rund 18 000 Euro zahlen. Und erst, wenn sie dies getan haben, dürfen sie ihren Kaffee wieder abholen. kah