Feuerwehrhaus Gindorf wird erweitert: Zu klein für alle Fahrzeuge

Feuerwehrhaus Gindorf wird erweitert : Zu klein für alle Fahrzeuge

Das Feuerwehrgerätehaus in Gindorf soll für mehr als 223 000 Euro saniert und erweitert werden.

(uhe) 30 aktive Mitglieder zählt die Gindorfer Feuerwehr. Und laut Wehrleitung der Verbandsgemeinde (VG) Bitburger Land ist die Tendenz steigend. Was nicht zuletzt auch mit der örtlichen Jugendfeuerwehr zusammenhängt. Denn die sichert der Wehr den Nachwuchs.

Die dem Löschzug drei zugeordnete Einheit in Gindorf ist also personell, aber auch fahrzeugtechnisch gut aufgestellt. Sie verfügt über ein Tragkraftspritzenfahrzeug, einen Tanklöschanhänger sowie ein Mehrzweckfahrzeug. Letzteres ist allerdings zu groß für das derzeitige Feuerwehrgerätehaus. Das Mehrzweckfahrzeug ist deshalb in einer privaten Scheune im Dorf untergebracht.

Im Zuge der mittelfristigen Gerätehausplanung der VG wurde deshalb eine bauliche Veränderung in Gindorf erarbeitet. So soll die derzeitige Feuerwache um einen 70 Quadratmeter großen und freistehenden Hallenanbau erweitert werden. Das dafür notwendige Grundstück in der Straußgasse ist im Eigentum der Gemeinde und wurde für dieses Projekt bereits unentgeltlich zur Verfügung gestellt. Und auch der VG-Rat hat in seiner jüngsten Sitzung der Erweiterung sowie der Sanierung des Gindorfer Feuerwehrgerätehauses zugestimmt.

Rund 180 000 Euro soll die neue Halle kosten, weitere 43 000 Euro sind für die Bestandssanierung eingeplant. Unterm Strich werden damit mehr als 223 000 Euro in den Standort investiert. Abzüglich des vom Land in Aussicht gestellten Zuschusses in Höhe von 62 000 Euro ergibt sich damit für die Verbandsgemeinde ein Kostenanteil von 161 700 Euro.

Im Vergleich zu anderen Projekten ist das Vorhaben in Gindorf noch recht überschaubar. Insgesamt investiert die Verbandsgemeinde laut Haushaltsplanung in diesem Jahr nämlich mehr als vier Millionen Euro in die Gebäude sowie den Fuhrpark und die technische Ausstattung ihrer Wehren.

Größte Einzelposten sind dabei der Neubau von Gerätehäusern in Neidenbach und Baustert (der TV berichtete), für die jeweils weit mehr als 800 000 Euro veranschlagt sind. Weitere größere Projekte sind die Umstellung auf die digitale Alarmierung (382 700 Euro) sowie die Errichtung eines zentralen Feuerwehr-Servicezentrums, in das die Verbandsgemeinde 350 000 Euro investiert. Dieses Servicezentrum wird auf dem Gelände der Alten Kaserne in Bitburg in Kooperation mit dem Zweckverband Flugplatz Bitburg entstehen.