Zu Tode gehetzt und gebissen

Zu Tode gehetzt und gebissen

In den Abendstunden des Neujahrstags sind zwei wildernde Hunde in eine Pferdekoppel in Neuheilenbach eingedrungen und haben ein Island-Fohlen zu Tode gehetzt und gebissen. Das Tier erlag gestern auf der Weide seinen Verletzungen.

Neuheilenbach. (red) Das sechs Monate alte Kleinpferd fiel am Donnerstag zwei Hunden zum Opfer, die gegen 22 Uhr in die Pferdekoppel unmittelbar am Ortsrand von Neuheilenbach eindrangen, wo mehr als 30 Kleinpferde untergebracht sind. Wie die bisherigen Ermittlungen der Polizei Bitburg ergaben, hetzten die Hunde die Pferde, sprangen sie an und rissen das sechs Monate alte Fohlen zu Boden. Dabei fügten sie dem Tier erhebliche Bißverletzungen im Kopf- und Halsbereich zu.

Zeugen beobachteten zwei Hunde in der Nähe. Es handelte sich offensichtlich um Schäferhunde oder schäferhund-ähnliche Tiere mit dunklem Fell.

In den vergangenen Wochen und Monaten haben wildernde Hunde mehrfach die Pferdeherde angegriffen. Dabei wurden laut Auskunft der Besitzerin Esaah Sallaib allein im Jahr 2008 fünf Fohlen so stark verletzt, dass sie verendeten.

Mitte November wurden von einer weiteren Weide sechs Kleinpferde gestohlen. Dabei ist laut Polizei Bitburg ein beachtlicher Schaden entstanden, da es sich überwiegend um ausgebildete Pferde für den therapeutischen Einsatz mit Kindern handelt.

Hinweise zu Beobachtungen an die Polizei Bitburg, Telefon 06561/96850. Die Polizei Bitburg bittet Halter von Hunden, insbesondere größerer Rassen, die Unterbringung ihrer Tiere zu prüfen, um weitere Übergriffe auf die Pferde zu verhindern.

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