1. Region
  2. Bitburg & Prüm

Zünftiger Grusel mit sicherem Abstand im Eifelpark Gondorf

Neues Brauchtum trotz Corona : Eifelpark Gondorf lädt zum Gruseln ein - Lützkampener Halloween-Party fällt aus

Der 31. Oktober ist für viele ein Grund zum Feiern. Feste wie die alljährliche Halloween-Party in Lützkampen wurden wegen Corona jedoch vorsorglich abgesagt. Freunde des gepflegten Horrors können trotzdem etwas unternehmen.

Corona hat vor Halloween keine Angst. Das spiegelt sich jedenfalls in den rasch steigenden Infektionszahlen wider. Veranstalter von verschiedenen Halloweenaktivitäten versuchen deshalb mit speziellen Hygienekonzepten dem Virus zu trotzen und ihren Gästen trotz neu verordneter Regelungen das Fürchten zu lehren.

Der Eifelpark Gondorf lockt auch dieses Jahr mit einem „Open Air Horrormaze“. Jeweils freitags und samstags von 19 bis 22 Uhr erwartet Besucher ab 12 Jahren „ein aufwendig illuminierter Park, eine unheimliche Klangkulisse sowie viele gruselige Überraschungen“, wie Pressesprecher Jürgen Blätz verrät. Als Highlights nennt er die große Feuershow und die zahlreichen Live Erschrecker. Verkleidete Horrorfiguren laufen dabei durch den gesamten Park und versuchen die Besucher zu erschrecken. Die Darsteller würden aber den Mindestabstand von 2 Metern einhalten, versichert Bätz.

Der Einlass zur abendlichen Veranstaltung erfolgt ausschließlich mit Online-Ticket oder Jahreskartenreservierung. So werden die Kontaktdaten erfasst und der Eintritt kann wiederum kontaktlos erfolgen. Der Weg durch die Horrormaze ist als Einbahnstraße angelegt, so kommen sich keine Besucher entgegen. Masken müssen in den Kassenbereichen sowie in den Anstellbereichen von Gastronomien und Fahrgeschäften getragen werden. Die Mitarbeiter unterliegen ebenfalls der Maskenpflicht. Die sanitären Anlagen wurden schon vor einiger Zeit aufgerüstet. „Zusätzlich zu den ohnehin schon großzügigen Sanitäranlagen haben wir eine große Anzahl kontaktloser Desinfektionsspender, mobile Handwaschbecken mit desinfizierender Seife sowie mehrere große Sanitärcontainer mit Einzelkabinen installiert“, erklärt Bätz.

Auch in Bitburg bereitet man sich auf die gruselige Jahreszeit vor und erweckt mit dem „Haunted House meets Lasertag“ ein Urgestein des Eifelhorrors wieder zum Leben. Die ehemalige Gruselattraktion wurde ursprünglich auf dem Kasernengelände veranstaltet, in den letzten Jahren ruhte das „Lagerhaus des Schreckens“ jedoch. Nun wurde es in Kooperation mit dem Bowling-Center neu aufgezogen und auf den Flugplatz Bitburg verlegt. „Den Kunden stehen zwei Spielmodi zur Verfügung. Beide sind jeweils ab 18 Jahren“, erklärt Matthias Meyer, Leiter des Haunted House Bitburg.

Beim „normalen Lasertag mit Horrorfaktor“ teilen sich die Besucher in Teams auf und spielen gegeneinander. Bei Spielen mit dem Haunted House Team versuchen Mitarbeiter die Spieler zu erschrecken. Der zweite Modus nennt sich „Rescue Mission gegen Zombies“. Die Gruppe spielt gemeinsam gegen die Darsteller. In einem kleinen Intro wird ein Mitarbeiter den Besuchern zugeteilt. Dieser muss dann von den Teilnehmern gerettet werden. „In Probespielen wurde diese Version sehr gelobt“, erzählt Meyer.

 Die Besucher können sich auf viele schaurig-schöne Dekorationen im Eifelpark freuen.
Die Besucher können sich auf viele schaurig-schöne Dekorationen im Eifelpark freuen. Foto: Eifelpark Gondorf

Um ein sicheres Spielen zu ermöglichen, sind pro Durchgang zehn Gäste erlaubt. „Bei Einlass und Auslass sowie während des Aufenthalts außerhalb der Arena ist das Tragen eines Mund- und Nasenschutzes verpflichtend. Die Mitarbeiter in der Arena spielen grundsätzlich alle mit Gesichtsbedeckung“, sagt Meyer. Teilnehmer können vorab Tickets mit bestimmten Startzeiten kaufen. „Wir stehen in sehr engem Kontakt mit den Behörden und reagieren nach allen möglichen Kräften auf kurzfristige Änderungen oder neuen Situationslagen“, sagt Meyer und stellt klar: „Die Sicherheit der Kunden und Mitarbeiter ist unsere oberste Priorität.“