Zum Bericht:

Wir sind jedenfalls gegen den Bau der Nord-Ost-Tangente. Abgesehen von ihrem zweifelhaften Nutzen (Das LKW-Problem auf der B 51 wurde durch den Ausbau der A 60 auch nicht gelöst) würde uns die neue Straße komplett vom einzigen Naherholungsgebiet "Königswäldchen" abschneiden.

So würde in Bitburg kaum noch ein Fleckchen Natur übrig bleiben. Besonders schlecht finden wir, dass es keine Fußgängerbrücke geben soll. Unser üblicher Spazierweg über den Fußgängerweg am Hof Batteux vorbei zum Königswäldchen und dann Richtung Matzen über den Messenweg zurück nach Bitburg würde auf diese Weise komplett verloren gehen, abgesehen davon, dass der Erholungseffekt durch den Bau einer weiteren Straße völlig zerstört würde. Schließlich ist ein großer Teil des Wäldchens bereits dem Bau des A 60-Zubringers zum Opfer gefallen. Sonntags trifft man auf diesem Weg viele Spaziergänger besonders auch Familien mit Kindern. Wie soll das in Zukunft sein? Ein weiterer Punkt ist, das mit dem Bau der Nord-Ost-Tangente einem der wenigen Landwirte in Bitburg, dessen Kinder den Betrieb auch noch weiterführen und erweitern möchten, das Land und somit die berufliche Zukunft genommen wird. Annelie und Jessica Schilling, Bitburg Meines Erachtens braucht Bitburg die Nord-Ost-Tangente dringend, da sie eine enorme Entlastung der Innenstadt bringt. Man sollte allerdings die berechtigten Interessen der nächsten Anlieger nicht aus den Augen verlieren. So halte ich den Bau einer Fußgängerbrücke für unbedingt erforderlich. 200 000 Euro hierfür, gemessen an den Gesamtkosten der Tangente, fallen da auch nicht mehr ins Gewicht. Wolfgang Breuer, Bonn

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