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Zum Waschen geht's jetzt in die andere Richtung

Zum Waschen geht's jetzt in die andere Richtung

Der Umbau der Kindertagesstätte Wißmannsdorf ist weitgehend abgeschlossen. Nachdem der alte Gebäudeteil in den vergangenen Jahren bereits energetisch saniert worden war, wurde nun mit Hilfe eines Anbaus mehr Platz geschaffen.

Wißmannsdorf. Die Turnhalle, in der kürzlich auch die Einsegnungsfeier veranstaltet wurde, ist so geblieben, wie sie vorher war: Es ist nach wie vor der gleiche Raum am gleichen Ort. Ansonsten jedoch hat sich in der Kindertagesstätte Wißmannsdorf einiges verändert. Ein Gruppenraum ist jetzt dort, wo früher die Sanitäranlagen waren, wohingegen die neuen Sanitäranlagen jetzt dort sind, wo früher nur Wiese war. Weitere Räume sind hinzugekommen. Die Kita ist deutlich größer geworden, bietet so genügend Platz, um dem ab kommendem Jahr bundesweit geltenden Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz für Kinder ab einem Jahr gerecht zu werden.
Rund 327 800 Euro wurden in den Umbau der Einrichtung investiert. Davon hat das Bistum Trier als Träger des Kindergartens 92 500 Euro übernommen. Mit 68 500 Euro ist das Land beteiligt und mit weiteren 4 800 Euro der Eifelkreis Bitburg-Prüm. Die restlichen 162 000 Euro fallen zulasten der Ortsgemeinde Wißmannsdorf (inklusive Hermesdorf und Koosbüsch) sowie der weiteren Einzugsgemeinden Biersdorf, Wiersdorf, Echtershausen und Hamm.
Die Kindertagesstätte St. Martin Wißmannsdorf ist mit ihren 39 Teilzeit- und 26 Ganztagsplätzen eine von insgesamt 103 Kindertagesstätten der dem Bistum unterstellten Kita gGmbH Trier. Sie ist der Gesamteinrichtung Bitburg zugeordnet, zu der in der Verbandsgemeinde Bitburg-Land noch die Einrichtungen in Baustert, Bettingen, Bickendorf, Dudeldorf, Nattenheim, Seffern und Sülm gehören. Die Kindergärten in Oberweis, Rittersdorf und Wolsfeld hingegen sind in kommunaler Trägerschaft. uhe