Zurück in die Vergangenheit

Zurück in die Vergangenheit

Am Dienstag hatte ich Geburtstag, Samstag wird gefeiert. Ich verrate jetzt nicht, wie alt ich geworden bin - nur so viel: Die 3 steht noch nicht vorne. Dennoch habe ich mir gedacht, dass es eine Reise in die Vergangenheit werden soll.

Ich habe zum Kindergeburtstag geladen. Aus der Idee ist mittlerweile eine richtige Marathon-Aufgabe geworden. Dabei ging es schon mit der Einladung los, die an die Zeit von damals erinnern sollte. Und so kramte ich Bildchen der Tiger ente, Maus und Elefant sowie Erni und Bert, heraus. Auf die Einladung schrieb ich zudem ein paar Spiele, die vor Jahren "in" waren: Topfschlagen, Blinde Kuh oder Zeitungstanz - alles fein säuberlich in Grundschul-Pennäler-Schrift.Hier taten sich gleich zwei unerwartete Schwierigkeiten auf: Wie schrieb man denn damals in der Grundschule? Ich erinnerte mich an das H, das bei mir immer dem X glich, und an das kleine s oder das kleine r. Wahnsinn, wie schwer das war. Schon in der Grundschule war die Note in der Kategorie "Schrift" stets meine schlechteste - daran hat sich wohl bis heute nichts geändert.Die zweite Schwierigkeit waren die Spiele. Wie ging denn noch einmal "Blinde Kuh"? Irgendwas mit zugebundenen Augen, aber weiter? Und wie war das beim Topfschlagen? Schokoladenessen? Hmmm… ein Blick ins Internet löste dieses Problem jedoch schnell.Im Supermarkt habe ich mich stilgerecht mit Hubba Bubba, klebrigen Bonbons und Tri-Top eingedeckt. Komisch, dass es das alles noch oder wieder gibt.Unklar ist nur, wie die traditionellen Pommes mit Würstchen schmecken. Schließlich habe ich diese Kombination vor geschätzten 20 Jahren das letzte Mal gegessen - und damals natürlich nicht auf die Zubereitung geachtet. Aber auch hier naht die Lösung: Mama kommt auch.