Zusammen an Übermorgen denken

Zusammen an Übermorgen denken

BITBURG. (red) 90 Schüler und Lehrer aus drei Ländern kamen nach Bitburg zum trinationalen Seminar. Sie sprachen über das Thema "Europa 2025".

Zu einem trinationalen Seminar für Lehrer und Schüler hatten das Institut für schulische Fortbildung und schulpsychologische Beratung des Landes Rheinland-Pfalz, das Fortbildungsinstitut der Woiwodschaft Oppeln (Polen) und Centre européen Robert Schumann ins Jugendhotel Bitburg eingeladen. 90 Lehrer und Schüler berufsbildender Schulen von acht polnischen Schulen aus der Woiwodschaft Oppeln, aus Forbach (Lothringen), Bad Bergzabern, Trier und Bitburg behandelten eine Woche lang das Thema "Europa im Jahr 2025". Wie wird Europa aussehen, wie könnten sich Gesellschaft und Arbeitswelt ändern und was können und müssen die Schulen tun, um Europa 2025 gerüstet zu sein, lauteten die Fragestellungen. Schnell wurde klar, dass es trotz großer Unterschiede in den Herkunftsländern ähnliche Ängste, Erwartungen und Hoffnungen für die Zukunft gibt. So müssen vorrangige Ziele für die Zukunft sein zu lernen, einander zu verstehen und miteinander zu arbeiten, lautete die einhellige Meinung. Sprachliche Verständigungsprobleme wurden überwunden, weil sowohl die französischen als auch die polnischen Schüler Deutsch als erste Fremdsprache von ihren Schulen her kannten und zusätzlich Sprachanimateure bei der Übersetzung schwieriger Begriffe helfend eingriffen. Am letzten Seminartag wurden die Ergebnisse der einzelnen Arbeitsgruppen unter anderem in Anwesenheit von ADD-Präsident Dr. Peter Mertes präsentiert. Teils in humorvollen Songs und Sketchen, teils nachdenklich stellten Schüler und Lehrer ihre Ergebnisse vor. Die Gäste der Präsentation waren begeistert von den Gruppenergebnissen und ermunterten Lehrer und Schüler, sich nicht von Zukunftsängsten entmutigen zu lassen und nicht nachzulassen in ihrem Bemühen, Europa mitzugestalten. So waren sich am Ende alle einig: Eine Fortsetzung des Seminars im kommenden Jahr muss es geben.

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