Zweckverband Abfallwirtschaft Region Trier tauscht Tonnen aus

Kostenpflichtiger Inhalt: Abfallreform : Eifelkreis bekommt neue Mini-Mülltonnen, die alten bleiben stehen bis zum Frühjahr

Der Zweckverband Abfallwirtschaft Region Trier liefert die neuen Behälter für Abfall im Eifelkreis aus – die alten wiederum werden aber erst im Frühjahr zurückgeholt.

Der Zweckverband Abfallwirtschaft Region Trier (A.R.T.) beginnt am Montag, 11. November, im Eifelkreis mit der Auslieferung seiner neuen Abfalltonnen – dies ist ein weiterer Schritt zur Angleichung aller Leistungen in den verschiedenen Regionen des A.R.T. bis Januar 2020 (der TV berichtete). Im Eifelkreis sollen dann die gleichen Vorgaben für die unterschiedlichen Tonnengrößen gelten, wie im ganzen Verbandsgebiet. Die alten Behälter wiederum werden aber erst im Januar oder Februar eingezogen.

Im September wurden die Kunden über die kommenden Neuerungen informiert und dazu aufgefordert, falls gewünscht, ihre neuen Behältergrößen zu beantragen. Bis Freitag, 6. Dezember, sollen die neuen Behälter ausgeliefert werden. Im Januar und Februar nächsten Jahres wiederum werden die alten Restabfallbehälter eingezogen.

Im Eifelkreis Bitburg-Prüm kennt man seit Jahren das System der leer­ungsbezogenen Abfallgebühren. Anhand eines digital lesbaren Chips am Behälter wird jede Leerung individuell erfasst. Auch 2020 wird es weiterhin eine Jahresgrundgebühr und eine Leistungsgebühr geben. Neu ist, dass das Mindestvolumen ab 2020 anhand der Anzahl der auf dem Grundstück gemeldeten Personen bemessen wird. Durch diese Berechnungsgrundlage bietet sich in vielen Fällen die Möglichkeit, einen kleineren Behälter mit geringerer Jahresgrundgebühr zu nutzen als bisher.

In der neuen Jahresgrundgebühr sind ab 2020 bereits 13 Mindestentleerungen im Jahr enthalten. Also im Durchschnitt eine Leerung alle vier Wochen. Ab der 14. Leerung berechnet der A.R.T. die Zusatzleerungen im Gebührenbescheid des Folgejahres. Möglich sind im Jahr bis zu 26 Leerungen. Eine Erstattung nicht in Anspruch genommener Leer­ungen erfolgt nicht. Nach wie vor entscheiden die Bürger durch die Bereitstellung am Straßenrand, ob und wann sie ihren Behälter leeren lassen möchten.

Bei Altpapier, Gelber Sack, Sperrmüll, Bio- und Grüngut ändert sich nichts. Die Abholung erfolgt weiterhin monatlich an insgesamt 13 Terminen im Jahr. Die Gelben Säcke gehören nicht zu den Leistungen des A.R.T.

Jedem Haushalt stehen im Kalenderjahr nach wie vor maximal vier kostenlose Termine zur Abholung von Sperrabfällen auf Abruf zur Verfügung. Die Kosten sind in der Jahresgrundgebühr enthalten. Nahrungs- und Küchenabfälle können wie gewohnt kostenfrei über die Biogut-Container entsorgt werden.Gartenabfälle (Grüngut) wie Äste, Baumschnitt, Baumstämme können wir gewohnt an den Grüngutsammelstellen abgegeben werden.

Weitere Informationen im Internet unter www.art-trier.de

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