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Zwei Pfarrer für Mettendorf

Zwei Pfarrer für Mettendorf

METTENDORF. (ew) Die Pfarreien-Gemeinschaft Mettendorf würdigte bei ihrem Pfarrfest ein Doppeltes Priesterjubiläum: Vor 25 Jahren empfing Pfarrer Georg Müller die Priesterweihe, sein Vorgänger, Pfarrer Franz Werner Schaaf, blickt auf 50 Jahre im Amt zurück.

Das doppelte Priesterjubiläum mobilisierte Vereine und Pfarrangehörige in Mettendorf, die ihrem neuen und ihrem alten Pastor einen schönen Jubiläumstag bereiteten. Seit vier Jahren ist Georg Müller in der Pfarreien-Gemeinschaft Mettendorf unterwegs. Der gebürtige Münchener empfing im Juli 1979 in Trier die Priesterweihe. Bis 1982 wirkte er als Kaplan in Wittlich, und anschließend zwei Jahre als Vikar in Adenau. Seine erste Pfarrstelle erhielt Müller 1984 in Arzfeld, Lichtenborn und Olmscheid. Von 1992 an war er Pfarrer in Kirchen/Sieg, bevor er Pfingsten 2000 nach Mettendorf kam. Unter den Leitsatz "Du hast uns in deinen Dienst gerufen" hatte der Silber-Jubilar das Fest gestellt, das mit einem feierlichen Hochamt in der Pfarrkirche St. Margarete begann. Zahlreiche Menschen, unter ihnen auch Mitbrüder und Weggefährten der Jubilare nahmen an dem Dankgottesdienst teil. "Priester sein ist spannend und anstrengend. Ein Abenteuer sondergleichen", sagte Priesterkollege Heinz Künster in seiner Predigt. Kein Wunder, sind doch die Aufgaben der Pfarrer gewachsen. So gehören neben Mettendorf auch die Pfarreien Utscheid, Altscheid, Weidingen und Lahr zum Aufgabenbereich des Seelsorgers. Als Pastor Franz Werner Schaaf 1963 nach Mettendorf kam, zeichnete sich diese Entwicklung noch nicht ab. Erst im Laufe der Jahre kamen die Pfarreien Utscheid, Nusbaum und Lahr hinzu. Nahezu 36 Jahre wirkte Pastor Schaaf in Mettendorf. Anfang 1999 trat er in den Ruhestand, den er in Boppard verbringt. Doch zum Tag seines 50. Priesterjubiläums war es ihm ein Bedürfnis, diesen freudigen Tag auch mit den Menschen in seiner "alten Heimat" zu feiern. Der Vorsitzende des Pfarrgemeinderats, Johann Hoffmann, dankte den Jubilaren für ihr priesterliches Wirken. Vereine, Schule und Kindergarten hielten ein unterhaltsames Programm bereit, das allerdings wegen heftiger Gewitter kurzfristig geändert und in das neue Gemeinschaftshaus verlegt werden musste.