Zwei Wochen wilder Herbst
Egal ob kreativ, neugierig oder abenteuerlustig: Eine oder auch zwei "wilde Wochen" können Kinder im Rahmen eines ganztägigen Freizeitangebots während der Herbstferien in Wißmannsdorf verbringen.
Wißmannsdorf. (uhe) Grafikerin Anke Loscheider ist die Frau fürs Kreative. Carsten Lenz ist mit seinen Pferden, dem Ziegenbock, den zwei Schweinen, Esel Igor und allem, was sonst noch so auf dem Hof herum läuft, zuständig für Tier und Natur. Räubertochter Katharina Pelletier kümmert sich um die etwas lebhafteren bis wilden Jungs und Mädchen, wohingegen die Stärken von Fabian Stoffel in der Beschäftigung der eher ruhigeren Kinder liegen. Gemeinsam bieten alle vier in den Herbstferien zwei "wilde Wochen" im Wißmannsdorfer Heuhotel an. Ein Angebot für Acht- bis Zwölfjährige, das vor allem für berufstätige Eltern interessant sei, sagt Sozialpädagoge Lenz, weil die jungen Teilnehmer von morgens bis zum späten Nachmittag rundum betreut würden.
"Wobei dies nicht bedeutet, dass die Kinder bei uns einfach nur beaufsichtigt werden", stellt Pelletier klar. Vielmehr gehe es um eine gezielte Beschäftigung, "und da unsere Kompetenzen ziemlich breit gestreut sind, können wir auch dementsprechend gut auf die unterschiedlichen Vorlieben der Kinder eingehen."
Dazu zählt beispielsweise das Keltern von Äpfeln, das Sammeln von Holz für ein Lagerfeuer, das jenseits der schulischen Kunsterziehung völlig unbedarfte Gestalten mit Farbe, Räuberspiele im Wald oder aber der intensive Kontakt zu Tieren. Für letzteres ist Lenz zuständig. "Einfach mal abseits unserer egoistischen Ellenbogengesellschaft etwas für einen anderen tun - und wenn es sich ,nur' um ein Tier handelt."
Und damit der Kontakt zum Tier, aber auch zu den Teilnehmern und Betreuern, nicht sofort wieder abgebrochen wird, handelt es sich bei der Ferienfreizeit nicht um einzelne Tagesaktionen, sondern um zwei Wochenangebote. Dadurch könnten auch größere, mehrtägige Projekte umgesetzt werden, erklärt der Mann mit dem Esel.
Nähere Infos zum Angebot und den Kosten gibt es bei Katharina Pelletier, Telefon 06525/933930, E-Mail: katharina-pelletier@web.de