Zwölf Nimstaldörfer laden zum 13. Raderlebnistag am Pfingstmontag ein

Freizeit : Nimstaldörfer laden zur sportlichen Party

Beim 13. Raderlebnistag Nim(m)’s Rad gehört am Pfingstmontag die L 5 wieder den Fahrradfahrern, Fußgängern und Skatern.

Die Ketten geölt, die Reifen gepumpt und die Helme geputzt: Am Pfingstmontag, 10. Juni, laden die zwölf Anrainer der Landesstraße 5 zwischen Rommersheim und Ritterdorf zum dreizehnten „Nim(m)’s Rad“ ein. Bei dem autofreien Erlebnistag wird das Nimstal wieder für den motorisierten Verkehr gesperrt. Nur für E-Bikes gibt es eine Ausnahme – ansonsten darf die fast 30 Kilometer lange Aktionsstrecke ausschließlich durch Muskelkraft gemeistert werden.

„Ob mit dem Fahrrad, Inlinern oder zu Fuß, das Nimstal ist am Pfingstmontag wieder von 9 bis 19 Uhr auto- und motorradfrei“, sagt Aloysius Söhngen, Bürgermeister der Verbandsgemeinde (VG) Prüm. Gemeinsam mit Josef Junk, Amtskollege der VG Bitburger Land, freut sich Söhngen darüber, dass der Aktionstag quasi zum Selbstläufer geworden ist. „Das Organisationsteam und vor allem die freiwilligen Helfer in den Dörfern haben wieder alles gegeben. Es gibt nicht nur freie Fahrt durchs Nimstal, sondern auch viel in den Dörfern zu erleben. Teils beginnen sie schon am Tag vorher zu feiern“, sagt Söhngen.

Junk ergänzt: „Als Bürgermeister kann man sich über so eine optimale Organisation nur freuen. Gefühlt setze ich meine Unterschrift und wenn ich mich das nächste Mal mit dem Thema befasse, ist eigentlich schon alles auf die Beine gestellt.“ Die VG-Bürgermeister sind sich einig: „Nim(m)s Rad“ lebt besonders von seinem Rahmenprogramm. „Natürlich ist es toll, die Strecke zwischen Rommersheim und Rittersdorf mal für sich zu haben, ohne Lastwagen, Autos oder Motorräder, doch den wirklichen Erfolg macht sicherlich die Gastfreundschaft der Menschen in den Dörfern aus“, sagt Söhngen.

Der offizielle Startschuss für den Raderlebnistag fällt um 10 Uhr in Rommersheim, wo die Strecke übrigens wieder leicht verbessert wurde. „Zwischen Rommersheim und Giesdorf leiten wir sie etwas um. Nicht mehr das letzte Stück über die L 5, sondern parallel dazu. „Schilder werden den richtigen Weg weisen“, sagt Ortsbürgermeister Helmut Nober. In den Orten entlang der Strecke erwartet die Teilnehmer ein großes Rahmenprogramm, das wohl für jeden etwas zu bieten hat: Musik, Eifeler Spezialitäten, selbstgebackenen Kuchen, Kinderanimation und Tanzaufführungen werden geboten. „Da muss man sich zusammenreißen, um nicht irgendwo zu versacken. Vor allem, wenn man sich die 60 Kilometer hin und zurück vorgenommen hat“, sagt Söhngen.

Wer sich aber doch gern der Ablenkung hingeben möchte, braucht sich nicht zu sorgen. Zwischen Rittersdorf und Rommersheim pendeln von 9 bis 18 Uhr wieder zwei Radlerbusse. Sie können kostenfrei genutzt werden. Sollte man unterwegs eine Panne haben, helfen die Profis an den Radler-Servicestationen in Rittersdorf, Nimshuscheid und Schönecken gerne weiter. In Bickendorf, Nimshuscheid und Schönecken befinden sich außerdem stationäre Anlaufstellen des DRK-Sanitätsdienstes.

„Und auch die E-Bike-Fahrer müssen sich keine Gedanken darüber machen, was passiert, wenn sie doch mal keinen Strom mehr haben“, sagt Söhngen. In den Ortsgemeinden Rittersdorf, Bickendorf, Lasel, Schönecken und Giesdorf werden Lademöglichkeiten eingerichtet. Man sei also auf alles vorbereitet, sagt Junk. „Nur das Wetter haben wir nicht im Griff. Aber das wird schon“, sagt Söhngen.

Weitere Informationen zum Programm in den Dörfern im Internet unter:
www.nimmsrad.info

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