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Bitburg: Teure Zerstörungswut mit Langzeitfolgen

Bitburg: Teure Zerstörungswut mit Langzeitfolgen

Seit drei Jahren ist die öffentliche Toilette am Zentralen Omnibusbahnhof Bitburg geschlossen, nachdem Jugendliche die Anlage völlig zerstört hatten. Für rund 50.000 Euro wird die demolierte Toilette nun in Stand gesetzt und soll Anfang 2008 wieder geöffnet werden.

Dieser bislang größte Vandalismus-Fall im Stadtgebiet ist glücklicherweise eine Ausnahme. Insgesamt meldet die Stadtverwaltung weniger Vandalismus-Schäden, als noch vor Jahren. "Das Problem ist stark zurück gegangen", sagt Andreas Port, Leiter des städtischen Bauhofs.

Lediglich die illegale Müllentsorgung und die Achtlosigkeit, mit der hübsch hergerichtete Blumenbeete und Blumenkübel traktiert werden, macht der Stadt immer noch Sorgen. Kein Wunder: Für die ansprechende Bepflanzung nur eines einzigen Blumenkübels investiert die Stadt je nach Bepflanzung bis zu 200 Euro. Werden häufiger Neupflanzungen nötig, weil die Blumen einfach aus den Kübeln gerissen werden, entstehen schnell Schäden von einigen hundert Euro. Kleinvieh macht eben auch Mist.