Bitburg: Viele Geschenke zum Folklore-Festival (mit Fotostrecken)

(rh) Der Treff der Kulturen sorgt in jedem Jahr für ein buntes Stelldichein der Völker auf dem Spittel. Auch am Samstag kamen viele zu dem vom Trierischen Volksfreund präsentierten Besuch der Gruppen aus aller Welt. Mit strahlenden Augen nahm Bürgermeister Joachim Streit die Gastgeschenke der Nationen entgegen.

 Treff der Kulturen in Bitburg. Im Vordergrund Bürgermeister Joachim Streit und Alexander Houben vom Trierischen Volksfreund.

Treff der Kulturen in Bitburg. Im Vordergrund Bürgermeister Joachim Streit und Alexander Houben vom Trierischen Volksfreund.

Foto: Rudolf Höser

Es ist eines der größten Folklore-Festivals in Deutschland und zieht in jedem Jahr tausende in die Eifelstadt. "Der Treff der Kulturen am Samstagmorgen hat sich zu einem der beliebtesten Programmpunkte des Festivals gemausert. Wir haben innerhalb von zwei Stunden die Möglichkeit, die Gruppen aus aller Welt hier auf der Bühne am Spittel zu präsentieren. Die Moderation ist kurzweilig, die Gruppen musizieren und tanzen. Die Bitburger und unsere Gäste mögen das", sagte ein gut gelaunter Stadtbürgermeister Joachim Streit.

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Präsentiert wurde der Treff der Kulturen vom Trierischen Volksfreund. Alexander Houben moderierte, unterstützt von Joachim Streit. Der konnte sich wie in jedem Jahr über die tollen Gastgeschenke aus aller Welt freuen. Dies waren landestypische Mitbringsel, typisch für die Kulturen der Gastländer. Darunter waren Gefäße, Bilder und so mancher edle Tropfen.

Nun sollte aber niemand glauben, dass der Bürgermeister all diese Geschenke selbst behält. "Nein, nein. Alle Gastgeschenke werden gesammelt und in Vitrinen ausgestellt. Um die Organisation des Folklore-Festivals auf die Beine zu stellen und über die Tage zu bringen, sind sehr viele Helfer notwendig. Denken sie zum Beispiel an die Gruppenbetreuer. Die Gastgeschenke gehen ausnahmslos an diese Helfer. Das sind die Menschen, die das auch wirklich verdient haben", sagte Streit.

Er erinnert sich auch an besondere Gastgeschenke. Da gab es im vergangenen Jahr etwa eine morgensternartige Keule des urkaninsicher Botschafters, ein Zeichen der Macht. Oder auch einen wertvollen Barockmantel mit Hut. "Das Fürstengewand haben uns die Freunde aus Kasachstan geschenkt", freute sich Streit.

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