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Ältester Bürstenmacher Deutschlands wird 80

Aloys Gremme und die Bürsten: Sie haben sein Leben bestimmt und tun dies noch heute. TV-Foto: Rudolf Höser
Aloys Gremme und die Bürsten: Sie haben sein Leben bestimmt und tun dies noch heute. TV-Foto: Rudolf Höser
Kyllburg. Er wird an Allerheiligen 80 Jahre alt und schmiedet weiter Pläne für die Zukunft. Mit einer neuen Entwicklung von Gesundheitsbürsten will Aloys Gremme im Bereich Wellness neue Akzente setzen.

Kyllburg. Bürsten und Pinsel - sie sind sein Leben. Ein Leben, das geprägt war und ist von Arbeit. So sieht das der rüstige 80-jährige Aloys Gremme, der in Riesenbeck im Münsterland geboren wurde und 1947 mit seiner Ausbildung zum Bürsten- und Pinselmacher begann.
Ein Jahr auf Wanderschaft gehörte in dieser Zeit wie selbstverständlich dazu.
Nach der Kur blieb er in Kyllburg


1953 gründete Gremme in seinem Geburtsort einen Bürstenmacherbetrieb. 1980 kam er aus gesundheitlichen Gründen zu einer Kneippkur nach Kyllburg. Die Stadt gefiel dem Münsterländer. Und weil in der Kyllburg Zahnbürstenfabrik ein Bürstenmachermeister gesucht wurde, verlegte er kurzerhand seinen Betrieb in die Kurstadt Kyllburg. Dort produzierte Gremme Drehtellerbürsten für Bodenreinigungsmaschinen.
"Heute liegt mir sehr daran, die Entwicklung von Gesundheitsbürsten voranzutreiben. Die wirken durchblutungsfördernd und beugen so den Krankheiten Herzinfarkt und Schlaganfall vor", erklärt der Tüftler und Erfinder, der mit dem goldenen Meisterbrief des Bürsten- und Pinselmacherhandwerks ausgezeichnet wurde.
Sein größter Wunsch ist es, dass Kyllburg wieder zu einem florierenden Luft- und Kneippkurort wird. Zu seinem 80. Geburtstag gratulieren die Familie, Freunde und Bekannte. rh