| 20:36 Uhr

Auf dem Drahtesel geht es ab ins Trierer Land

Eröffnung im Sattel: Radler testen die neue Strecke. TV-Foto: Uwe Hentschel
Eröffnung im Sattel: Radler testen die neue Strecke. TV-Foto: Uwe Hentschel
Bitburg. Rund 14 Kilometer ist der neue Radweg lang, der vom Bitburger Flugplatzgelände über Scharfbillig, Idenheim und Idesheim nach Welschbillig führt. Gestern wurde er feierlich eröffnet.

Bitburg. "An Tagen wie diesen ist es schön, Bürgermeister zu sein", sagt Josef Junk, Bürgermeister der Verbandsgemeinde (VG) Bitburg-Land. Er nutzte diesen Tag und tauschte seinen Bürostuhl gegen einen Fahrradsattel.
30 Radler, darunter neben Gemeindevertretern und Verantwortlichen der VG-Verwaltung auch Mitarbeiter des Dienstleistungszentrums Ländlicher Raum (DLR) Eifel, der Bitburger Tourist-Information, des zuständigen Planungsbüros sowie des beauftragten Bauunternehmens, sind gekommen, um bei der Eröffnung dabei zu sein. 355 000 Euro wurden in den 14 Kilometer langen Radweg investiert. Dass die Investitionen vergleichsweise niedrig waren, liegt daran, dass ein Großteil der Strecke über bereits vorhandene Wirtschaftswege führt. Tatsächlich neu angelegt werden mussten nur 4,5 Kilometer.
Der Radweg, der Bitburg mit Welschbillig und damit auch das Bitburger Land mit der benachbarten VG Trier-Land verbindet, führt vom Flugplatz über Scharfbillig nach Idenheim, und über Idesheim schließlich nach Welschbillig.
Wie Wolfgang Klaas, Bauabteilungsleiter der VG Bitburg-Land, erklärt, gebe es in Trier-Land den Plan, den Weg von Welschbillig entlang der B 422 bis nach Kordel zu führen, wo Radfahrer dann wiederum einen Anschluss an den Kylltal-Radweg hätten.
Es gibt derzeit noch Klärungsbedarf, was den Verlauf des Enz-Radwegs jenseits der Grenzen von Bitburg-Land, also in der VG Irrel, betrifft.
Ähnlich ist die Situation am Nimstal-Radweg. Während dort auf dem Territorium des Bitburger Lands nun das letzte Teilstück von Bickendorf bis Seffern in Angriff genommen werden soll, gibt es im weiteren Verlauf durch die VG Prüm noch Unstimmigkeiten bei der gewünschten Routenführung.
Dort führt der Nimstal-Radweg deshalb streckenweise vorerst weiter über die Landesstraße 5. uhe