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Auf den Spuren der Geschichte der sieben Burgen

Die Burg Dudeldorf. TV-Foto: Archiv/Harald Jansen
Die Burg Dudeldorf. TV-Foto: Archiv/Harald Jansen
Dudeldorf. Sieben Burgen soll es früher in Dudeldorf gegeben haben. Bekannt ist nur noch die eine, die auch heute noch steht - und über Jahrhunderte hinweg den Namen "Nassauisches Haus" trug.

Was ist mit den anderen sechs Dudeldorfer Burgen passiert? Und warum gab es überhaupt in dem Ort einst so viele Burgen?
Auf 155 Seiten führt der Historiker Ernst Lutsch die bewegte Geschichte der Dudeldorfer Burgen aus. Von den sieben Burgen berichtet eine Sage, die auch der Eifelkenner Georg Bärsch (1778 bis 1866) in seiner "Eiflia illustrata" aufgegriffen und bekannt gemacht hat. Diese sieben Burgen scheinen sich in der Konfiguration der Pfarr- und Gemarkungsgrenzen in der Zeit vor 1345 zu bestätigen. Damals bildeten Dudeldorf und Ordorf nämlich eine Einheit. Beide Ortsnamen wurden noch bis etwa 1800 synonym benutzt. Zur ehemaligen Pfarrei Dudeldorf/Ordorf gehörten die Gemarkungen von Dudeldorf, Gondorf, Pickließem, Ordorf und ein Teil von Badem - und allein in Pickließem gab es zwei Burgen. Das Buch zeichnet die Geschlechterfolgen der Burgbesitzer von der Neuzeit bis ins Mittelalter nach. scho
Das neue Buch "Dudeldorf sive Ordorf" (Dudeldorf oder auch Ordorf) des Autors Ernst Lutsch kann zum Preis von 19,80 Euro im Dudeldorfer Geschäft Schinhofen-Rauen oder der Bäckerei Flesch erworben werden.