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KULTUR
Ausstellung entführt in fremde Welten

Echternach. Eine Ausstellung zu zeitgenössischer Kunst der australischen Aborigines im Dialog mit vergoldeten Skulpturen aus Südtirol im Renaissance-Stil ist derzeit im Trifolion in Echternach zu sehen.

 Obwohl zwischen den Künstlern dieser Ausstellung 15 000 Kilometer liegen, haben sie doch alle eines gemeinsam: Das Wissen und Können, das ihrer Kunst zugrunde liegt, wurde von Generation zu Generation weitergegeben. Der Dialog zwischen den kraftvollen Arbeiten der Aborigines mit denen eines italienischen Bildhauers aus den Südtiroler Dolomiten erlaubt den Besuchern einen Blick auf alte Traditionen, die im Hier und Jetzt neu gedacht werden. Die ausgestellten Werke verbindet ein Bezug auf religiöse Zeremonien und Orte, der jedoch auf ganz unterschiedliche Weise seinen Ausdruck findet, immer geprägt durch die individuelle Handschrift der jeweiligen Künstler.

Die Ausstellung nimmt die Besucher mit auf eine Reise zum Anbeginn der Zeit, über Kontinente hinweg und hilft, den Wert von Traditionen in einer Zeit des rapiden Wandels besser zu verstehen.

Der Eintritt ist frei, die Ausstellung endet am 31. März.

Besichtigungen sind während der Trifolion-Veranstaltungen möglich, Öffnung etwa eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn, sowie dienstags und donnerstags jeweils von 13 bis 17 Uhr.