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Erlebnistag
„Kylltal aktiv“: Zum Jubiläum noch mal aufs Rad in der Eifel

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KyllBURG/GEROLSTeIN . 20 Jahre hat der Erlebnistag „Kylltal aktiv“ auf dem Buckel. Warum der Tag am 15. Juli erneut steigt und konstant um die 5000 Besucher hat, dafür gibt es gleich mehrere Gründe. Von Ulrike Löhnertz
Ulrike Löhnertz

Ein Erlebnistag für Radfahrer, Inline-Skater und Fußgänger ohne Ehrenamtliche, also ohne Programm - ohne Essen und Getränke, ohne Torwandschießen, Spanferkel und Reibekuchen? Solch ein Tag würde sicher nur einmal stattfinden.

Kylltal aktiv dagegen findet immer wieder statt. Am Sonntag, 15. Juli, zwischen  10 und 18 Uhr, sogar zum 20. Mal. Und genau deshalb, weil es auch nach all den Jahren an der 23 Kilometer langen Strecke noch genügend Ehrenamtliche gibt, die für ein volles Programm sorgen. „Die Gemeinden treten stark dafür ein, sie machen an diesem Tag immer ein großes Fest“, sagt Frank Reuter, Geschäftsführer des Tourismusvereins Vulkaneifel (TVV), der den Tag für den Bereich zwischen Gerolstein und Densborn organisiert.

Das sieht auch Uschi Hallet von der Tourist-Information Bitburger Land so, die für den Bereich zwischen Zendscheid und Kyllburg zuständig ist. Gerade weil schon mal die Rede davon war, diesen Bereich ganz fallen zu lassen, da Zweifel bestanden, dass genug Helfer da sein würden, freut sie sich umso mehr, dass  Kylltal aktiv im Jubiläumsjahr in  voller Länge stattfindet.

Zugegeben: Für die Raderlebnistage der ersten Stunden, wie Kylltal aktiv einer war, ist es schwer, angesichts der gewachsenen Konkurrenz  die einstigen  Besucherzahlen zu halten. Das sieht auch Frank Reuter so. In den Anfangsjahren nahmen 10 000 oder sogar mehr Aktive teil. Heute ist das anders. Aber inzwischen habe  man sich stabil bei schätzungsweise 5000 Besuchern eingependelt, sagt Frank Reuter. Sie werden hauptsächlich auf der gesperrten Landesstaße 24 unterwegs sein, lediglich ein kleines Stück - nämlich das zwischen Kyllburg und St. Thomas - verläuft über den Radweg.

Ein weiterer Pluspunkt gegenüber anderen Radtagen ist die gute Anbindung des Kylltales an die Bahnstrecke. Mit dem Rad in den Zug einsteigen,  aussteigen, einige Orte weiterradeln,  dann wieder einsteigen  und zurückfahren: Dieses Konzept nutzten viele Radler. Zudem war die Anreise aus dem Kölner und dem Trierer Raum oft bequemer als mit dem Auto.

In diesem Jahr allerdings gibt es Einschränkungen wegen der Unwetterfolgen, denn der Wilsecker Tunnel ist weiterhin gesperrt. Daher sind zwischen Philippsheim und  Kyllburg weiterhin Busse eingesetzt, die Bahn fährt dort nicht.  „Die Gäste aus Trier müssen dann entweder hoffen, dass die Busse nicht zu voll sind, um Räder mitzunehmen, oder mit dem Auto kommen“, sagt Uschi Hallet. Zwischen Gerolstein und Kyllburg hingegen sind Sonderzüge eingesetzt.

Und was gibt es Besonderes zum Jubiläum: ein Gewinnspiel.  Die Gäste müssen drei Fragen zu „Kylltal aktiv“  beantworten und können Sachpreise gewinnen. Hauptpreis ist ein gefüllter Eifelrucksack. Passend für den nächsten Erlebnistag.