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Baustart des 5,5-Millionen-Euro-Projekts in Bitburg

Die Bauarbeiten für die Erweiterung der Senioren-Residenz Limbourgs Garten in Bitburg haben begonnen. TV-Foto: Dagmar Schommer
Die Bauarbeiten für die Erweiterung der Senioren-Residenz Limbourgs Garten in Bitburg haben begonnen. TV-Foto: Dagmar Schommer
Mitte 2012 sollen 29 Wohnungen bezugsfertig sein, die in einem neuen Gebäudekomplex neben der Seniorenresidenz Limbourgs Garten in Bitburg entstehen. Gestern war offizieller Baustart des 5,5-Millionen-Euro-Projekts.

Bitburg. (scho) Der Bedarf ist da: Bundesweit ist die Zahl von Senioren-Residenzen seit Mitte der 90er Jahre von rund 1500 auf mehr als 4000 Anlagen gestiegen. Von den 29 Wohnungen, die mit der Erweiterung von Limbourgs Garten in Bitburg nun entstehen, sind 25 bereits verkauft. "Irgendwann werden die Schritte kürzer, da schränken weite Wege ein", sagt Stefan Kutscheid, Chef der Projektentwicklungsgesellschaft Faco. Deshalb sei es wichtig, dass solche Residenzen nicht in Randlagen entstehen, sondern mitten in der Stadt. "Das Leben findet Innen-Stadt" lautet der Titel des Baustellen-Plakats an der Erdorfer Straße, wo gestern offizieller Spatenstich für den 5,5 Millionen Euro teuren Neubau war.

Tagespflegeeinrichtung ist gleich nebenan



Geplant sind zwei Gebäudeteile mit drei beziehungsweise vier Etagen mit Wohnungen von 42 bis 115 Quadratmetern, 17 Stellplätze, acht Garagen, eine Gästewohnung und ein Gemeinschaftsraum. Gleich nebenan ist das Deutsche Rote Kreuz (DRK), das nicht nur Service-Stützpunkt für die Wohnanlage, sondern auch Träger der Tagespflegeeinrichtung "Sching Zeit" und des Mehrgenerationenhauses ist. Mit dem DRK können die Bewohner individuelle Betreuungsverträge für Einkaufsservice, Begleitdienste zu Ärzten oder einen täglichen Mittagstisch aushandeln. Eine weitere Chance sieht Kutscheid in der digitalen Vernetzung: Mit dem Service "ProDomo", der über das Fernsehen bedient wird, ist vom Mailen über das Anfordern von Hausmeisterdiensten bis hin zum Notruf vieles möglich. Kutscheid: "Es geht darum, den Menschen auch im Alter möglichst lange möglichst viel Selbstständigkeit zu erhalten."