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Bitburger SPD fordert Tempo-Limit und Kontrollen in der ganzen Stadt

Die SPD will in Bitburg Tempo 30 einführen.
Die SPD will in Bitburg Tempo 30 einführen. FOTO: Ludwig Hoff
Bitburg. In Bitburg wird zu viel gerast. Das ist der SPD-Fraktion im Stadtrat ein Dorn im Auge. Für mehr Sicherheit fordern die Sozialdemokraten ein Tempo-Limit - und Verkehrskontrollen. Im Januar wurden drei Fußgänger in der Innenstadt angefahren.

Zwei Fußgänger wurden bei Unfällen in der Bitburger Innenstadt im Januarschwer verletzt: die 80-jährige Frau, die von einem Autofahrer in der Kölner Straße erwischt wurde, sowie der 70-jährige Mann, den ein Wagen in der Trierer Straße erfasst hat. Mit leichten Verletzungen kam der zehnjährige Junge davon, der an der Kreuzung Zangerles Eck am Montag angefahren wurde .

Die Häufung von Fußgängerunfällen bleibt auch bei der Polizei nicht unbemerkt. "Das kann Zufall sein und für den Rest des Jahres wieder anders aussehen", sagt Wolfgang Zenner von der Polizei. Die Gutachten, die die Unfallursache in den beiden Fällen mit Schwerverletzten ermitteln sollen, lägen noch nicht vor. Ob also zu hohe Geschwindigkeit dazu geführt hat, dass die Fußgänger nicht oder erst zu spät bemerkt wurden, ist also noch offen.

Unabhängig davon, was die Ermittlungen zu den drei Unfällen ergeben, fordert die SPD-Fraktion im Stadtrat schon seit Jahren ein Tempo-Limit von 30 Stundenkilometern im ganzen Stadtgebiet. "Es wird einfach zu viel gerast", sagt Stephan Garçon. Seine Fraktion wäre auch dafür, die Tempo-Anzeige immer mal wechselnd in einer anderen Straße aufzuhängen, um die Autofahrer zu sensibilisieren. Zudem spricht Garçon sich dafür aus, dass die Stadt Bitburg auch - ähnlich wie Trier - Geschwindigkeitskontrollen macht.

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