| 21:07 Uhr

Der neue Platz tut nicht mehr weh

Fast wie bei der Europameisterschaft: Die Teams aus Ettelbrück und Duisburg wurden von Jugendspielern aufs Feld begleitetFoto: Ingo Zwank
Fast wie bei der Europameisterschaft: Die Teams aus Ettelbrück und Duisburg wurden von Jugendspielern aufs Feld begleitetFoto: Ingo Zwank
KÖRPERICH. (iz) 1700 Stunden Eigenleistung für das neue Grün: Der FC Körperich kann in der kommenden Fußballsaison auf einem neuen Fußballplatz auf Punktejagd gehen.

"Tut gar nicht mehr so weh", sagte einer der kleinen Bambini-Spieler, als er nach einem strammen Schuss hinfiel und auf dem neuen Grün des Sportplatzes in Körperich landete. "Da ist jetzt viel mehr Gras", urteilte der kleine Kicker der Jugendspielgemeinschaft (JSG) froh, nun weniger Schrammen bei den Spielen davonzutragen. Und er hat die Sache auf den Punkt gebracht. Im Rahmen einer großen Sportfests wurde der neue Fußballplatz in Körperich feierlich für den Spielbetrieb freigegeben. Die Gesamtkosten für die Sanierung der Sport- und Nebenflächen, die Einrichtung des Schulungsgebäudes mit Gästetoiletten, die Erneuerung der Strahler der Trainingsbeleuchtung und die Erstellung der neuen Zaun-Anlage kostete insgesamt rund 340 000 Euro.650 Zuschauer sahen Testspiel der Duisburger

Mit den Erdarbeiten für das neue Spielfeld wurde, nachdem die zuständigen Verwaltungen das Projekt anerkannt hatten, am 9. Dezember 2002 begonnen. Ziel war es, bei den Erdarbeiten die Erdmassen nach dem Abtragen des Mutterbodens so umzuschichten, dass weder Boden an- noch abgefahren werden musste. Hierbei wurde das Platz-Niveau gesenkt. "Die Bewässerung des Platzes wird durch einen neu erstellten Brunnen sichergestellt", sagte Hermann-Josef Hecker, Vorsitzender des Vereins, bei der Einweihung des Spielfelds. Der neue Platz war Anlass genug, ein großes "Fest rund um das runde Leder" auf die Beine zu stellen. Höhepunkt war das Spiel des Bundesligisten MSV Duisburg gegen die Mannschaft aus Ettelbrück, das die Deutschen mit 5:0 für sich entschieden. Rund 650 Zuschauer belohnten mit ihrem Applaus die vielen schön herausgespielten Chancen. Und sogar an Rauchbomben und "Bengalischen Feuern" fehlte es im neuen "Körpericher Stadion" nicht. Vor allem für die Bambini war es etwas Besonderes: Die Kleinsten durften, wie in einem großen Bundesligastadion, mit den "großen Kickern" einlaufen, ehe Schiedsrichter Markus Fandel (Sinspelt) die Partie anpfiff.