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Eröffnung mit fünf Zwillingspaaren

Die Mitglieder des Tennisclubs Fließem haben ein Fest mit vielen Erinnerungen gefeiert. Foto: privat
Die Mitglieder des Tennisclubs Fließem haben ein Fest mit vielen Erinnerungen gefeiert. Foto: privat
Fließem. Der Tennisclub Fließem hat sein 25. Vereinsjubiläum gefeiert. Viele Gratulanten waren gekommen, um den Mitgliedern zu gratulieren. Vorsitzender Abbes Paderhuber konnte viele Ehrengäste, Vertreter der Behörden und Verbände sowie der befreundeten Vereine begrüßen.

Fließem. Dass Fließem einen Tennisclub hat, verdankt der Ort den Ratsmitglieder, die vor einem Vierteljahrhundert das Sagen hatten: Peter Locker, Eduard Barg, Lorenz Barg, Anton Peifer, Hans Leinen, Heinz Stieren, Christof Barg, Peter Stieren, Friedhelm Köhler und Jakob Born. Sie hatten seinerzeit eine Investition von 320 000 D-Mark beschlossen, 150 000 D-Mark für die beiden Plätze, 170 000 D-Mark für das Umkleidegebäude.
Damals, so betonte der Ortsbürgermeister Klaus Schnarrbach, wurden die Maßnahmen aus Mitteln des Goldenen Planes mit rund 75 000 D-Mark, von der Verbandsgemeinde mit 20 000 und dem Landkreis mit 75 000 D-Mark gefördert.
Begünstigt wurde der Bau des Tennisgebäudes in Holzbauweise durch den Orkan Wiebke mit dem Windwurf im Wald: Statt Holzlager entschied man sich für den Bau eines Holzhauses. Doch Schnarrbach vergaß auch nicht, die aktuell Verantwortlichen im Verein zu erwähnen sowie die vielen Tennisfreunde, die die Anlagen pflegen und unterhalten. Namentlich wurden auch die Club-Verantwortlichen der ersten Stunde in der Tennisabteilung des Sportvereins erwähnt: Leo Barg, Werner Kisgen und Leo Kranz. Dank galt auch dem heutigen Vorsitzenden Abbes Paderhuber (60), der seit Jahren aktiver Spieler ist, sowie Werner Braun, der mit seiner Clubzeitschrift Matchball für eine gute Öffentlichkeitsarbeit beiträgt.
Dank an die Gründungsväter


Im Laufe seiner Ansprache erinnerte Schnarrbach an einige besonderen Ereignisse während der Gründungsphase. Bei der Eröffnung schlugen fünf Zwillingspaare aus der Gemeinde die ersten Bälle, Anika und Nadja Weiers, Katharina und Sebastian Förg, Frank und Jens Weber, Kai und Noco Leinen und Alexander und Patrick Neuerburg, damals fünf beziehungsweise sechs Jahre alt. Schließlich erwähnte Schnarrbach auch noch einem ambitionierten Förderer des Tennissports in Bitburg-Land, dem damaligen Bürgermeister Willi Heyen.
Für die Verbandsgemeinde Bitburg-Land gratulierte Josef Junk, dankte ebenso den Verantwortlichen im Verein und der Gemeinde für dieses so wichtige Sportangebot in der Verbandsgemeinde.
Für den Sportkreis Bitburg-Prüm hob der Vorsitzende Peter Michaeli den hohen Wert der ehrenamtlichen Tätigkeit in den Sportvereinen hervor, während die Vertreter der Nachbarvereine sich lobend über die Freundschaft und das angenehme Miteinander äußerten, das in diesen 25 Jahren gewachsen sei. red