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EXTRA

Chronik Neue Mitte 1989: Abbau der Gleisanlagen auf der Bahnstrecke Wolsfeld - Edingen.OKTOBER 1993 BIS JUNI 1995: Abtragen des Bahngeländes in der Ortsmitte und des Bahndamms.1994: Aufgabe des Tanklager-Betriebs durch die französischen Streitkräfte.1997 BIS 1998: Rückbau der Anlagen und Beseitigung belasteter Bodenmassen, Kauf der Flächen von Bundesvermögensamt und Deutscher Bahn durch die Ortsgemeinde.MÄRZ 2001: Eröffnung des 3,5 Hektar großen Gewerbegebiets ehemaliges französisches Tanklager/ehemaliges Bahngelände.

Juli 2001: Spatenstich zur Neuen Mitte.APRIL 2002: Symbolische Grundsteinlegung für die fast fertige Gemeindehalle und den Supermarkt.OKTOBER 2002: Einweihung des Bürger- und Gemeindehauses.SEPTEMBER 2003: Verkehrsfreigabe der innerörtlichen Umgehung mit zwei Kreisverkehrsanlagen. Altes Bahnhaus Gegenüber der Neuen Mitte in Irrel steht ein Haus, in dem früher Eisenbahner wohnten. Das sanierungsbedürftige Gebäude gehört der Ortsgemeinde, die dem Fremdenverkehrsverein Irrel dort Räume für eine Tourist-Information zur Verfügung stellt und deren auch Betrieb bezuschusst. Wenn der neue Häuserblock am Kreisverkehr fertig ist, zieht die Tourist-Info dort ein. Dazu erwirbt die Gemeinde ein Teileigentum von rund 120 Quadratmetern. Ähnliches ist für das "Haus der Begegnung" geplant. Der Caritas-Verband Westeifel verlagert die Einrichtung vom alten Bahnhaus in den neuen Block in unmittelbarer Nähe. "Wir bleiben im Herzen von Irrel, verbessern aber erheblich die Raumsituation", erklärt Cariats-Geschäftsführer Winfried Wülferath. Von dieser Zentrale aus will die Caritas in den Dörfern weiterhin Angebote wie Wanderungen, Spiele- und Gedichtnachmittage oder gemeinsames Frühstücken organisieren. Integriert wird wie bisher eine Außenstelle der Caritas-Sozialstation Speicher, die auch für Irrel zuständig ist. Das dann leer stehende alte Bahnhaus will die Ortsgemeinde Irrel verkaufen unter der Voraussetzung, dass der Käufer es städtebaulich anpasst oder abreißt. (cus)