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Polizei
Fahrer flüchtet zweimal vor Polizeikontrolle

Über die Grenzbrücke flüchtete der Raser aus der ersten Polizeikontrolle.
Über die Grenzbrücke flüchtete der Raser aus der ersten Polizeikontrolle. FOTO: Uwe Hentschel (uhe)
Echternacherbrück. Zweimal ist ein Eifeler mit seinem Wagen aus einer Polizeikontrolle geflüchtet. Jetzt konnte die Bitburger Inspektion den Raser aber doch ausfindig machen. Das teilten die Beamten jetzt mit. Aber was ist überhaupt passiert? Das steht im Protokoll: Von Christian Altmayer
Christian Altmayer

Es ist Montag, 22 Uhr. Ein schwarzer Golf rast in Echternacherbrück einer Polizeistreife entgegen. Sie versuchen den Fahrer in der Bitburger Straße anzuhalten – ohne Erfolg. Er flüchtet über die Grenzbrücke nach Luxemburg. Doch die Beamten sollten ihn schon bald wiedersehen.

Denn wenige Minuten später brettert der Eifeler erneut durch die selbe Polizeikontrolle. Mit Handzeichen versuchen die Polizisten den Wagen zu stoppen. Zunächst bremst der Mann auch ab. Doch als einer der Beamten die Tür zum Golf öffnet, gibt er wieder Gas.

Der Polizist wird von seinem Auto am Knie gestreift. Sein Kollege muss zur Seite springen, um nicht überfahren zu werden. Und der Raser flüchtet weiter – mit hoher Geschwindigkeit Richtung Minden.

Eine Fahndung, die sofort nach dem Vorfall eingeleitet wird, bringt zunächst keinen Erfolg. Doch durch das Nummernschild konnten die Beamten die Adresse des Flüchtigen herausfinden. Sie finden den Golf vor der Haustür eines 37-Jährigen – samt frischer Unfallspuren.

Jetzt will die Polizei herausfinden, ob er bei seiner Flucht noch andere Verkehrsteilnehmer gefährdet oder gar einen Unfall verursacht hat.

Zeugen werden gebeten sich an die Polizeiinspektion Bitburg unter Telefon 06561-96850 zu wenden.