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Feuerwehren kümmern sich um den Brandschutz von morgen

Die Mitglieder der Jugendfeuerwehr kommen aus Baustert, Brimingen, Feilsdorf, Hisel, Hütterscheid, Mülbach und neuerdings auch aus Oberweis. Foto: Verein
Die Mitglieder der Jugendfeuerwehr kommen aus Baustert, Brimingen, Feilsdorf, Hisel, Hütterscheid, Mülbach und neuerdings auch aus Oberweis. Foto: Verein
Baustert. Seit fünf Jahren gibt es in Baustert eine eigene Jugendfeuerwehr. Das Jubiläum nimmt der junge Verein zum Anlass, am 3. Mai mit einem großen Programm zu feiern.

Baustert. Zu ihrer Geburtstagsfeier am 3. Mai blickt die Jugendfeuerwehr Baustert auf die vergangenen fünf Jahre zurück. Im Jahr 2008 war sie auf Initiative von Wehrleiter Klaus-Peter Dimmer, dem Wehrführer der Freiweilligen Feuerwehr (FF) Mülbach, Lothar Hermes, und dem Wehrführer der Feuerwehr Baustert-Brimingen-Hisel, Werner Irsch, als Jugendfeuerwehr der Pfarrei Baustert gegründet worden. Daher müsste sie eigentlich Jugendfeuerwehr Baustert-Brimingen-Feilsdorf-Hisel-Hütterscheid-Mülbach heißen. Man einigte sich jedoch auf den Namen Jugendfeuerwehr Baustert.
Gleich zu Beginn wollten bereits 17 Kinder dabei sein, was die Erwartungen weit übertraf. Mittlerweile sind es durchgängig mindestens 20 Kinder, die sich in Baustert und Umgebung für den Brandschutz engagieren. Und fast alle Feuerwehrkinder, die das 16. Lebensjahr vollendet haben, seien dann in die jeweilige Freiwillige Feuerwehr ihrer Gemeinde gewechselt, freut sich der Verein. In Baustert und Mülbach liege die Quote der Wechsler in die örtliche Feuerwehr gar bei 100 Prozent. Überzeugt ist der Verein von der Regelung, dass die 16- und 17-Jährigen gleichzeitig in der Jugendwehr bleiben. So sei der Übergang für die Jugendlichen leichter, und die Jugendfeuerwehr verjünge sich nicht zu stark. Betreut wird die Jugendfeuerwehr von vier Wehrleuten, je einer aus den vier beteiligten Feuerwehren: Andreas Wehner (FF Mülbach), Detlef Heine (FF Hütterscheid), Harald Kolf (FF Brimingen-Hisel) und Christoph Hommer (FF Baustert).
Mittlerweile gibt es die ersten Jugendwarte aus dem eigenen Nachwuchs. Interessierte junge Mädchen und Jungen, die das 18. Lebensjahr vollendet haben, stehen schon bereit, um bei der Betreuung mitzuhelfen und werden so langsam in verantwortungsvolle Positionen eingeführt. Auf diese Weise will die Feuerwehr in den betroffenen Gemeinden selbst langfristig für Nachwuchs sorgen.
Neue Unterstützung bei der Jugendarbeit gibt es jetzt auch von der FF Oberweis. Die Kinder aus Oberweis können nun auch der Jugendfeuerwehr Baustert beitreten. Im Gegenzug engagieren sich André Szybalky und Manuel Peters aus Oberweis als Jugendwarte.
Zu den Aktivitäten der Jugendfeuerwehr Baustert gehören 14-tägig Treffen im Gerätehaus Brimingen mit Übungen und Spieleabenden sowie Aktionen für die Dorfgemeinschaft, unter anderem die Umgestaltung des Gerätehauses. Zudem beteiligten sich die Jugendlichen an Zeltlagern sowie Festen und Wettbewerben anderer Jugendfeuerwehren. Ein besonderer Höhepunkt war im vergangenen Herbst die Reise von zwölf Kindern und vier Betreuern nach Sonneberg in Thüringen, um die dortigen Jugendfeuerwehren zu besuchen.
Zur Geburtstagsfeier werden am 3. Mai auch Gäste aus Sonneberg erwartet. red
Das Festpogramm beginnt um 13 Uhr mit dem Empfang der Gastfeuerwehren aus dem ganzen Eifelkreis. Es folgt eine Dorfralley durch Baustert mit vielen Spielen und Prüfungen. Um 17 Uhr startet der Empfang der Ehrengäste, gegen 17.30 Uhr folgen Siegerehrung und Festreden auf dem Dorfplatz.