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Gläubige verabschieden die letzten Patres aus Biesdorf

Die Patres Andreas Simon, Josef Müller, Hans-Werner Schulte, Alois Hüging und Willi von Rüden sind mit viel Wertschätzung verabschiedet worden. Foto: privat
Die Patres Andreas Simon, Josef Müller, Hans-Werner Schulte, Alois Hüging und Willi von Rüden sind mit viel Wertschätzung verabschiedet worden. Foto: privat FOTO: (e_bit )
Biesdorf. Die klösterliche Gemeinde ist aufgelöst und die Pfarrangehörigen danken den Seelsorgern.

Biesdorf (red) Die Pfarreiangehörigen, die Dekanate St. Willibrord Westeifel und Bitburg, die Schule, und viele Freunde und Gäste haben den letzten Patres den Abschied von Biesdorf nicht leichtgemacht. Weihbischof Robert Brahm feierte in der Klosterkirche zusammen mit den Seelsorgern die Eucharistiefeier. Im Anschluss fand im Gymnasium, das weiterhin besteht, der Festakt statt. Das Blasorchester des Gymnasiums, der Schüler-Solochor und ein Lehrerchor sorgten für die richtige Stimmung zwischen den Reden. Dr. Berthold Kohl, Vorsitzender der Stiftung, der selbst in Biesdorf Abitur gemacht hat, sprach im Namen der Trägergesellschaft, als Schulträger des St.-Josef-Gymnasiums. Er lobte die Arbeit der Patres: "Wir ernten heute die Früchte der Saat, die sie über Jahrzehnte ausgebracht haben. Es ist darum ein besonderes Anliegen, das erfolgreiche Wirken der Patres, in der Tradition des Ordens weiterzuführen und erfolgreich dessen Zukunft zu gestalten."
Provinzial Pater Egon Färber, Betzdorf, erinnerte an die große Arbeit, die in Biesdorf von den Mitbrüdern geleistet wurde. "Unsere Mitbrüder haben hier eine Heimat gefunden und waren als Lehrer, Erzieher, Seelsorger und Mitbürger vielen Menschen der Region menschlich nah und in Freundschaft verbunden." Der Abschied von Biesdorf sei notwendig, aber nicht einfach, so der Provinzial, .
Pater Färber übersetzte anschließend das Grußwort von Pater Patrice Ralaivao. Der madagassische Missionar von der Heiligen Familie ist Mitglied im Generalrat in Rom, er überbrachte die Grüße des Generaloberen Pater Edmund Michalski. Er erinnerte daran, dass der Orden Zukunft hat in Indonesien, Südamerika, in seinem Heimatland Madagaskar und in Polen.
Pater Michael Baumbach, Provinz- und Generalökonom des Ordens, wird den Orden in Kuratorium und Beirat repräsentieren und so sicherstellen, dass die Schule im Sinne des Ordens weiter wächst und gedeiht.
Franz Bittner, Vorsitzender des Vereins der Freunde, Förderer und Ehemaligen, überreichte den fünf Patres Andreas Simon, Josef Müller, Hans-Werner Schulte, Alois Hüging und Willi von Rüden, die nun die Südeifel verlassen, als Zeichen des Aufbruchs einen gut gefüllten Picknick-Korb mit Eifeler Spezialitäten.