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Freizeit
Wegepaten erneuern 400 Schilder

Die Einsatzgruppe am Weinfelder Maar (von links): Wolfgang Reh (Eifel Tourismus GmbH), Thomas Räthlein (Gesundland Vulkaneifel GmbH), Herbert Michels (Verbandsgemeinde Daun), Eifelvereins-Geschäftsführer Manfred Rippinger, Wegemanager Matthias Irle und der ehrenamtliche Wegepate Achim Kugel.
Die Einsatzgruppe am Weinfelder Maar (von links): Wolfgang Reh (Eifel Tourismus GmbH), Thomas Räthlein (Gesundland Vulkaneifel GmbH), Herbert Michels (Verbandsgemeinde Daun), Eifelvereins-Geschäftsführer Manfred Rippinger, Wegemanager Matthias Irle und der ehrenamtliche Wegepate Achim Kugel. FOTO: TV / Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress
Bitburg-Prüm/Daun. Gelungene Kooperation zwischen den Eifelsteig-Partnern: Die Region profitiert von einem der beliebtesten Wanderwege Deutschlands.

Das Wandern ist längst nicht mehr nur des Müllers Lust. Immer mehr Menschen entdecken die Freude an der Bewegung in der Natur. Der Eifelsteig, der von Kornelimünster (NRW) bis nach Trier durch außergewöhnliche Landschaften führt, gehört inzwischen zu den beliebtesten Wanderwegen Deutschlands.

Vor dem zehnten Geburtstag des Eifelsteigs, der 2019 ansteht, wurde jetzt die Beschilderung entlang der 313 Kilometer langen Strecke ausgetauscht. Dafür waren viele Helfer auf der Route im Einsatz. „Es zeigt sich der Ansporn der Akteure entlang der Strecke, die Qualität des Eifelsteigs kontinuierlich für die Wanderer zu verbessern“, erklärt der zentrale Wegemanager Matthias Irle.

Insgesamt 400 Schilder wurden an 200 Standorten für die Wanderer am Wegesrand durch neue ersetzt. Der Zahn der Zeit hatte schon ordentlich an den alten Wegweisern genagt, außerdem hat man bei dem neuen Wegweiser-System auf gute Sichtbarkeit und bessere Orientierung geachtet.Denn links und rechts des Eifelsteigs wurden inzwischen weitere Wanderwege ausgewiesen – wie zum Beispiel die Vulkaneifel-Pfade oder kommunale Wanderwege. Sie liegen manchmal auf einer Wegführung mit dem Eifelsteig oder überschneiden sich. „Die jetzt einheitliche Verwendung der Routenlogos auf den Wegweisern erleichtert dem Wanderer die Orientierung, denn er kann nun die Beschilderung klarer dem Wanderweg zuordnen“, sagt Eifelvereins-Geschäftsführer Manfred Rippinger.

„Der Austausch der Wegweiser ist ein weiteres gelungenes Beispiel für die gute Kooperation unter den Partnern am Eifelsteig“, erklärt Wolfgang Reh von der Eifel Tourismus GmbH (ET), die neben dem Eifelverein, den Wegepaten, den zentralen und kommunalen Wegemanagern, den Touristikern und den Betrieben zum professionellen Eifelsteig-Netzwerk gehört.

Neben den neuen Schildern seien auch Etappen-Stationen mit Stein-Stelen kenntlich gemacht und der Streckenverlauf auf Metalltafeln eingraviert worden, sagt Wolfgang Reh. Zudem setzten die Verantwortlichen auf ein neues Klebeverfahren bei der Markierung statt – wie bisher üblich – mit Nägeln. „Damit können Markierungszeichen schonender für die Bäume angebracht werden“, so Rippinger.

Aktuell seien 26 Wegepaten des Eifelvereins im Einsatz, die regelmäßig in den jeweiligen Abschnitten Begehungen durchführen, diese dokumentieren und kleinere Wartungsarbeiten wie Nachmarkierungen vornehmen. „Nicht nur bei den offiziellen Begehungen zweimal im Jahr“, sagt Matthias Irle: „Die meisten Wegepaten sind auch Wanderführer und permanent auf Teilabschnitten unterwegs. Wenn irgendwo irgendwas mit dem Schildersystem nicht stimmen sollte, fällt das praktisch unmittelbar auf.“

Auch die Unwetterschäden sind bis auf eine Ausnahme alle bereits beseitigt. Nur noch das Teilstück der Etappe 13 zwischen Himmerod und Bruch ist gesperrt. Eine Umleitung ist eingerichtet. Sie führt zwischen der Musweiler Mühle und Meesenmühle über lokale Wanderwege durch den Ort Musweiler. Durch die Umleitung verlängert sich die Wanderstrecke um etwa 1,2 Kilometer.

„Der Eifelsteig ist eine Erfolgsstory, wie sie selten geschrieben wird und ein Gewinn für die Region“, sagt Thomas Räthlein von der Gesundland Vulkaneifel GmbH bei der Vorstellung der neuen Beschilderung. Davon profitierten Hotels, Pensionen, Restaurants und der Einzelhandel. Auch Herbert Michels, Wegemanager der Verbandsgemeinde Daun, weiß: „Wenn es den Leuten in der Eifel gefallen hat – und das tut es – kommen sie auch wieder.“ Jede Kommune entlang des Eifelsteigs stellt einen verantwortlichen Wegemanager, der die Wegepaten vor Ort betreut, Umleitungen oder temporäre Sperrungen übernimmt oder größere Instandsetzungen koordiniert.

Das zentrale Wegemanagement des Eifelsteigs koordiniert übergeordnete Maßnahmen wie zum Beispiel die Möblierung des Wanderweges. „Es ist ein Netzwerk entstanden, welches die optimale Unterhaltung des Eifelsteigs und seiner Partnerwege gewährleistet“, sagt Rippinger. Mit der Übernahme des Wegemanagements biete der Eifelverein ein professionelles Dienstleistungspaket an, welches bislang einzigartig ist innerhalb des gesamten Deutschen Wanderverbandes. Nicht ohne Grund ist der Eifelsteig zum dritten Mal als Premium-Wanderweg mit dem „Deutschen Wandersiegel“ ausgezeichnet worden. Er belegt aktuell Platz drei unter den zertifizierten Fernwanderwegen des Deutschen Wanderinstituts.

Gruppe Weinfelder Maar:
„Der Austausch der Wegweiser ist ein weiteres gelungenes Beispiel für die gute Kooperation unter den Partnern am Eifelsteig“, freute sich Wolfgang Reh (von links) von der Eifel Tourismus GmbH (ET) mit Thomas Räthlein (Gesundland Vulkaneifel GmbH), Herbert Michels (Verbandsgemeinde Daun), Eifelvereins-Geschäftsführer Manfred Rippinger, dem zentralen Wegemanager Matthias Irle und dem ehrenamtlichen Wegepaten Achim Kugel. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress
Gruppe Weinfelder Maar: „Der Austausch der Wegweiser ist ein weiteres gelungenes Beispiel für die gute Kooperation unter den Partnern am Eifelsteig“, freute sich Wolfgang Reh (von links) von der Eifel Tourismus GmbH (ET) mit Thomas Räthlein (Gesundland Vulkaneifel GmbH), Herbert Michels (Verbandsgemeinde Daun), Eifelvereins-Geschäftsführer Manfred Rippinger, dem zentralen Wegemanager Matthias Irle und dem ehrenamtlichen Wegepaten Achim Kugel. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress FOTO: TV / Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress
Insgesamt 400 Schilder an 200 Orten entlang des Eifelsteigs sind ausgetauscht worden.
Insgesamt 400 Schilder an 200 Orten entlang des Eifelsteigs sind ausgetauscht worden. FOTO: TV / Kirsten Röder
Der Eifelverein bringt seit Jahren seine ehrenamtlichen Dienste für den Eifelsteig ein. „Es ist ein Netzwerk entstanden, das die optimale Unterhaltung des Eifelsteigs und seiner Partnerwege gewährleistet“, freut sich Manfred Rippinger, Geschäftsführer des Eifelvereins. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress
Der Eifelverein bringt seit Jahren seine ehrenamtlichen Dienste für den Eifelsteig ein. „Es ist ein Netzwerk entstanden, das die optimale Unterhaltung des Eifelsteigs und seiner Partnerwege gewährleistet“, freut sich Manfred Rippinger, Geschäftsführer des Eifelvereins. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress FOTO: TV / Kirsten Röder