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Soziales
Hier wird mit vereinter Kraft für die Flutopfer eingelocht

Wenn alle in die gleiche Richtung zielen: Wilfried Steffes, Roman Graf und Gastronomie-Chef Paulo freuen sich auf das Benefiz-Turnier im Golf-Resort Bitburger Land.
Wenn alle in die gleiche Richtung zielen: Wilfried Steffes, Roman Graf und Gastronomie-Chef Paulo freuen sich auf das Benefiz-Turnier im Golf-Resort Bitburger Land. FOTO: TV / Dagmar Schommer
Bitburg. Wenn alle zusammen in die gleiche Richtung wollen, kommt was zusammen. 10 000 Euro sind es schon. Am Sonntag folgt ein Benefiz-Turnier für die Menschen, die bei den Unwettern in der Eifel viel verloren haben. Von Dagmar Schommer
Dagmar Schommer

Wer will, der kann. Und wer genug Mitstreiter findet, bekommt richtig was auf die Beine gestellt. Die Captains der Herren- und Damen-Mannschaften des Golf-Resorts Bitburger Land – Karin Perry, Wilfried Steffes, Helmut Kohl, Walter Oberbillig und Andreas Lenerz – haben für die Unwetter-Opfer in der Eifel gesammelt. 

„Wir haben unsere Netzwerke genutzt. Hunderte von Mails verschickt“, sagt Steffes, Captain der Herrenmannschaft „50 plus“. Ergebnis: Durch persönliche Ansprache ist es gelungen, 10 000 Euro einzutreiben.

Und das, noch bevor das Benefiz-Golf-Turnier am Sonntag, 15. Juli, überhaupt begonnen hat.

Mit-Initiator der Idee: Club-Chef Roman Graf, der den Platz gerne kostenfrei zur Verfügung stellt. Bekannte von ihm hat das Unwetter ebenfalls hart getroffen: „Sie hatten gerade einen Rohbau in Dudeldorf stehen. Der wurde von den Fluten so verwüstet, dass sie nun wieder zur Miete wohnen und weiter den Kredit abzahlen.“

Schicksale wie dieses kennt auch Wilfried Steffes. Gemeinsam mit Graf war die Sache mit dem Benefiz-Turnier schnell klar.

Und dann kam etwas in Gang, was die Organisatoren so nicht erwartet hätten. Etliche Firmen sind mit von der Partie. „Bei der Tombola verlosen wir Preise im Gesamtwert von 6000 Euro“, sagt Graf. Und an dieser Tombola dürfen sich natürlich auch gerne Nicht-Golfer beteiligen. Für die gibt es zudem Barbecue in „Paulos Restaurant“. Dank der Fleisch-Spenden von Alfred Billen und Metzgerei Schares sowie der Getränke von Gerolsteiner und Bitburger lässt sich hier für den guten Zweck essen. „So lange der Vorrat reicht“, sagt Gastro-Chef Paulo.

Hinzu kommt: Die Startgelder der Spieler von 50 Euro pro Kopf – gemeldet sind 102 Golfer – werden komplett eingezahlt. Zudem spenden die Firmen Büchner Barella und Eifel Data Safe noch mal für den längsten Abschlag, die beste Annäherung zur Fahne und das höchste Punktergebnis und Paulos Restaurant packt die Essensgelder (zehn Euro pro Spieler) noch mal obendrauf. Keine Frage, dass Landrat Joachim Streit, der sich auch mit einer persönlichen Spendenaktion für die Flutopfer stark macht (der TV berichtete), gerne die Schirmherrschaft übernommen hat. Na, dann: Schönes Spiel für den guten Zweck!