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Ideen für mehr Leben in der Stadt

Nach dem Erfolg im vergangenen Jahr soll es auch 2004 wieder einen Ostermarkt geben.Foto: TV -Archiv/R. Höser
Nach dem Erfolg im vergangenen Jahr soll es auch 2004 wieder einen Ostermarkt geben.Foto: TV -Archiv/R. Höser
BITBURG. Bitburg für Kunden und Bürger attraktiver machen: Das ist das Ziel des Arbeitskreises Stadtmarketing. Das Gremium hat in seiner jüngsten Sitzung ein paar Veränderungen im Veranstaltungsprogramm besprochen. Von unserem Redakteur <br>HARALD P. JANSEN

Nein, die Bitburger Innenstadt bleibt in der kommenden Adventszeit nicht dunkel. Das ist nicht erst seit der jüngsten Sitzung des Arbeitskreises Stadtmarketing klar. Aber bei dem Treffen von Gewerbetreibenden, dem Gewerbeverein und Angehörigen der Verwaltung ging es unter anderem darum, wie es in diesem Jahr mit dem Lichterschmuck weiter gehen soll. Arbeitskreis-Mitglied Helmut Thielgen: "Im Haushalt der Stadt ist nicht mehr so viel Geld für die Beleuchtung vorgesehen. Im Arbeitskreis haben wir darüber gesprochen, wie das fehlende Geld aufgebracht werden kann". 27 000 Euro ließ sich die Stadt den Lichterglanz bisher jährlich kosten. In diesem Jahr sind es nur noch 14 000 Euro. Findet sich niemand, der die fehlende Summe übernimmt, gibt es 2004 weniger Lichterketten. "In der Innenstadt zwischen dem Rathaus und der Trierer Straße wird es aber noch immer Beleuchtung geben", sagt Thielgen.Neuauflage des Ostermarkts

Doch es gibt auch positive Nachrichten zu vermelden. Nach den guten Erfahrungen im vergangenen Jahr wird es wieder einen Ostermarkt geben. Außerdem steht die Bierstadt am Wochenende des 11. und 12. Juni wieder ganz im Zeichen von Wein und Sekt. "Bei der Wein- und Sektgala wird es aber eine Änderung geben", sagt Thielgen. Die Stände sollen auf engerem Raum zusammen stehen. Damit reagieren die Event-Macher auf die Kritik, dass sich die Gala über eine zu große Strecke hingezogen habe. Weitere Neuerung: Das Trierer-Straßen-Fest wird nicht am gleichen Termin wie die Gala gefeiert. Thielgen: "Das hat sich nicht bewährt." Unklar ist noch, wie das Halloween-Shopping am 31. Oktober aussehen wird. Dieser Tag fällt nämlich in diesem Jahr auf einen Sonntag. Thielgen: "Es ist noch nicht sicher, ob es dann auch einen verkaufsoffenen Sonntag geben wird". Unter Umständen wird Halloween einfach auf den Freitag vorverlegt, damit die Geschäfte länger öffnen können. Gedanken hat man sich im Arbeitskreis Stadtmarketing auch über den Weihnachtsmarkt gemacht. Der ist so etwas wie ein Sorgenkind. Vielen Kritikern war er im Jahre 2002 zu lang, vielen anderen war er im Jahr 2003 zu kurz. Eine endgültige Lösung wurde aber noch nicht gefunden. Einen neuen Termin gibt es zudem für die Bitburger Kirmes. Die war im vergangenen Jahr zusammen mit dem Gäeßestrepper-Fest gefeiert worden. Das hat sich aber nach Ansicht des Arbeitskreises nicht bewährt, sagt Thielgen. Die Kirmes soll nun wieder im November stattfinden. "Wir könnten uns vorstellen, dass die Kirmes auf die Zeit um den 11.11. gelegt wird", sagt Thielgen. Aber nicht nur das Verbessern bestehender Events ist das Ziel des Arbeitskreises. Auch ein neues Projekt haben sich die ehrenamtlich arbeitenden Stadtmarketing-Förderer ausgedacht. "Wir überlegen, ob es nicht Sinn macht, wenn sich die Betriebe im Gewerbegebiet Merlick an einem Tag oder an einem Wochenende präsentieren", sagt Helmut Thielgen. Zu einem Tag der offenen Tür würden bei den rund 50 Firmen sicher viele Besucher kommen. "Wir müssen jedoch zuerst abfragen, ob daran Interesse besteht." Komme die Idee an, könne es eine ähnliche Veranstaltung auch für Firmen vom Flugplatz geben.