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In Dreierteams und querfeldein über insgesamt 50 Kilometer

Neben einer guten Kondition benötigen die Dreier-Teams beim Schnee-Eifel-Pokal eine gute Orientierung. Foto: TV-Archiv
Neben einer guten Kondition benötigen die Dreier-Teams beim Schnee-Eifel-Pokal eine gute Orientierung. Foto: TV-Archiv
Bitburg-Mötsch. Es ist eine Veranstaltung mit viel Tradition. Wenn am Wochenende mehr als 30 Mannschaften beim Schnee-Eifel-Pokal aus Deutschland und dem benachbarten Ausland am Jugendheim in Bitburg-Mötsch an den Start gehen, marschieren sie zum 29. Mal.

Bitburg-Mötsch. Die Strapazen sind garantiert. Und gewollt. Und angenommen. Wer sich für eine Teilnahme am Schnee-Eifel-Pokals entscheidet, der weiß, auf was er sich einlässt. Der Orientierungsmarsch quer über die Höhen der Eifel führt mit Gepäck und Verpflegung über insgesamt 50 Kilometer, querfeldein, über fünf ausfindig zu machende Stationen, und das überwiegend zur Nachtzeit.
Dabei darf die gesamte Marschzeit einschließlich der selbst bestimmten Pausen 18 Stunden nicht überschreiten. In die Wertung kommen nur die Mannschaften, die geschlossen mit allen drei Marschierern ins Ziel einlaufen.
"Keine leichte Aufgabe. Aber die Leute wissen das und kommen gerade wegen dieser extremen Herausforderung zu uns", resümiert Bernd Quirin von der Reservistenkameradschaft (RK) Bitburg.
Seine Kameraden und er richten die Veranstaltung aus und finden damit großen Zuspruch. "Uns liegen für dieses Jahr wieder mehr als 30 Anmeldungen von Mannschaften aus Deutschland, der Schweiz und den Niederlanden vor", summiert Quirin die Liste.
Die "graue Eminenz", wie er sich scherzhaft selbst bezeichnet, ist der Schaffer im Hintergrund. Nachdem er 65 Jahre erreicht hat, kann er offiziell keine Verantwortung mehr übernehmen.
Organisator im Hintergrund


Im Hintergrund ist Bernd Quirin aber nach wie vor der Macher des Schnee-Eifel-Pokals. Zu der Siegerehrung am Samstagabend um 18 Uhr im Jugendheim in Mötsch ist die Bevölkerung herzlich eingeladen. rh