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| 18:32 Uhr

Leser-Diskussion
Eifelkreis Bitburg-Prüm - Wir sollten über Fastnacht reden!

Was kommt 2019 in die Fastnachts-Tüte?
Was kommt 2019 in die Fastnachts-Tüte? FOTO: Dagmar Schommer / TV
Bitburg. In Rittersdorf fehlt ein Karnevals-Chef, Nattenheim setzt auf kleine Wagen und der Bitburger Umzug zählt nur noch zwei Dutzend Gruppen – nicht mehr, als in den meisten kleinen Orten. Von Dagmar Schommer
Dagmar Schommer

Sich selbst ausprobieren, mal in eine andere Rolle schlüpfen, Leute treffen und ausgelassen feiern: Fastnacht hat noch immer ihren Reiz. Das haben die vielen schönen Umzüge, Kappensitzungen, Rathaus-Stürmungen und Fastnachts-Partys in den vergangenen Tagen gezeigt. Deutlich wurde aber auch: Fastnacht ist im Wandel.

Wo soll die Reise hingehen? Eine Frage, die auch die TV-Leser beschäftigt. Die haben auf unserer Facebook-Seite „Volksfreund Bitburg“ diskutiert.

Andrea François: „Schade, dass man so viele Jahre gebraucht hat, um einzusehen, dass es ein Fehler ist, die Musikvereine mit ihren traditionellen Fastnachtsliedern und die Fußgruppen, die den Zuschauern viel näher sind, durch die riesigen Traktoren mit ohrenbetäubender Musik zu ersetzen. Das Gemeinschaftsgefühl von früher blieb in den vergangenen Jahren leider auf der Strecke.“

Agnes Tillmann-Steinbuß: „Humor und Intelligenz fehlen mir bei vielen Beiträgen vor Ort.“

Rosi Nieder: „Bei den Umzügen fallen einem fast die Ohren ab, wenn die riesigen Wagen vorbeifahren. Und bei den Sitzungen hört bei Büttenreden kaum noch jemand zu, man möchte nur Party. Natürlich gibt es noch Ausnahmen, aber die sind selten.“

Christiane Fries: „Karneval macht keinen Spaß mehr. Die meisten sind schon total betrunken, bevor es los geht. Für kleine Kinder ist das total gefährlich. Die Betrunkenen nehmen keine Rücksicht.“

Christina Schieben-Otten: „Feiern ja, einen trinken auch ja, aber Techno bis um Ohrenabfallen: nein!“

Monika Hengels: „Diese schrecklichen, überdimensionierten Karnevalswagen mit ihrer fürchterlich lauten Technomusik müssten überall verboten werden!“

Josefine Richter: „Die meisten Umzüge waren nur noch reine Saufgelage; Kamelle und Spaß Fremdwörter. Mal ganz abgesehen von den oft lieblos zusammengeschusterten Wagen und phantasielosen Kostümen. Fastnacht: ein Trauerspiel.“

In Rittersdorf sind Kappensitzung und Umzug ausgefallen. Dem Karnevalsverein fehlt ein Vorsitzender. In Bitburg gab es kein „großes“ Prinzenpaar, die Zahl der Wagen geht von Jahr zu Jahr zurück. Manche Kappensitzung dauert vier Stunden und die meisten Beiträge haben ebenso wenig einen lokalen Bezug wie die Wagen und Gruppen bei den Umzügen.

Ihre Meinung: Was müsste sich ändern, damit Fastnacht wieder richtig Spaß macht? Wären Sie bereit, sich zu engagieren? Was macht Fastnacht aus? Mailen Sie uns an eifel@volksfreund.de (Name und Wohnort nicht vergessen).