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Jetzt wird eingelocht

Die Sportler der Lebenshilfe Bitburg bereiten sich auf die Special-Olympics in Speyer vor. Die TV-Foto: Uwe Hentschel
Die Sportler der Lebenshilfe Bitburg bereiten sich auf die Special-Olympics in Speyer vor. Die TV-Foto: Uwe Hentschel FOTO: Uwe Hentschel (uhe) ("TV-Upload Hentschel"
Wißmannsdorf. Rund 1300 Teilnehmer mit Beeinträchtigung werden kommende Woche bei den Specia- Olympics Landesspielen in Speyer erwartet. Mit dabei sind auch Sportler der Lebenshilfe Bitburg und der Westeifel Werke.

Wißmannsdorf. Wolli Smolko ist bereits ein Profi. 1998 hat er mit dem Golfen angefangen. Und es hat ihm, wie er sagt, auch direkt Spaß gemacht. Der junge Mann spielt gerne. Und dass er nicht nur gerne, sondern auch gut spielt, hat er bereits mehrfach unter Beweis gestellt.
Denn Wolli Smolko hat in der Sportart Golf schon oft an den Special Olympics teilgenommen. An Landes-, Bundes- und Europa-Wettkämpfen und sogar an den Weltspielen.
Er war zum Beispiel bei den Spielen in Irland und im amerikanischen North Carolina. Und er hat sogar schon bei den Weltspielen die Goldmedaille gewonnen.
Kommende Woche fährt er gemeinsam mit weiteren Golfern sowie Sportlern aus den Abteilungen Boccia und Bowling zu den Special-Olympics-Landesspielen nach Speyer. Dort werden 1300 Sportler mit Beeinträchtigung aus ganz Rheinland-Pfalz erwartet. Vom 8. bis 10. Juni kämpfen die Teilnehmer um Medaillen. In verschiedenen Disziplinen, aber auch in verschiedenen Leistungsgruppen, sodass gewährleistet ist, dass der Erfolg nicht vom Grad der Behinderung abhängt.
Die 13 männlichen und weiblichen Sportler und ihre Trainer und Betreuer sind alle angemeldet über die Lebenshilfe Bitburg sowie über die Westeifel Werke, die wiederum eine Einrichtung der Lebenshilfen Bitburg, Daun und Prüm sind.
Das Ergebnis ist zweitrangig



Auch Hans-Joachim Kurth ist dabei. Und das nicht zum ersten Mal. Er ist der Delegationsleiter und zudem Vater von Alexander Kurth, der ebenfalls als Golfer an den Special Olympics teilnimmt. Der Delegationsleiter ist genau wie Cheftrainer Jürgen Reisen froh, dass die Golfer das ganze Jahr über umsonst auf der Golfanlage in Wißmannsdorf trainieren dürfen. Und er ist zuversichtlich, dass die monatelange Vorbereitung auf den Wettkampf nicht umsonst war. Wobei das Ergebnis für ihn letztendlich zweitrangig ist. "Jede Leistung wird honoriert", sagt Kurth. "Und das ist das Wichtigste." uhe