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Kleine Hilfe für die Kasse

DRK-Helfer im Einsatz: Heinz Georg Beer, Jeannine Beer, Anny Kolling, Cornelia Kolling und Anneliese Höffler (von links) bringen vor Weihnachten armen Familien Pakete mit Lebensmitteln.Foto: Lothar Kolling
DRK-Helfer im Einsatz: Heinz Georg Beer, Jeannine Beer, Anny Kolling, Cornelia Kolling und Anneliese Höffler (von links) bringen vor Weihnachten armen Familien Pakete mit Lebensmitteln.Foto: Lothar Kolling
PRÜM. (lk) Seit 40 Jahren fährt der Sozialdienst des Deutschen Roten Kreuz Prüm vor Weihnachten Pakete für die Ärmeren in der Region aus. Bei ihrer Aktion erfahren die Helfer viel Dankbarkeit.

Seit neun Uhr sind die Helfer vom DRK mit dem Rot-Kreuz-Bus im Einsatz und verteilen Pakete mit Grundnahrungsmitteln in Orten des Altkreises Prüm. Die Route beginnt in Wallersheim und geht über Bleialf und Olzheim zurück nach Prüm. 25 Adressen hat das Sozialamt mit der Leiterin der DRK-Frauen, Wilmar Meyer, ausgearbeitet. "Weniger als in den vergangenen Jahren", sagt Anny Kolling, die auf dem Beifahrersitz mit der Adressenliste in der Hand die Richtung vorgibt. Früher waren es noch bis zu 40 - trotzdem sind es viele, finden die Helfer. Am Steuer des Busses sitzt Heinz-Georg Beer, hinten Tochter Jeannine, Anneliese Höffler und Cornelia Kolling. Die Pakete gehen an Menschen, die wenig Geld haben. Dazu gehören alte Leute mit wenig Rente, Arbeitslose, Russlanddeutsche und Behinderte. Darunter sind aber junge Familien mit Kindern. "Zu Weihnachten sollen die Pakete die Haushaltskasse entlasten", sagt Beer, der zum 32. Mal den DRK-Bus lenkt. Die Pakete wurden bereits am Vortag vom Supermarkt mit Grundnahrungsmitteln wie Mehl, Zucker und Nudeln gepackt. Oben auf jeder Tüte liegt ein Schokoladennikolaus. Etwa 1000 Euro spendet der Sozialdienst DRK für die 25 Hilfspakete. "Die Menschen sind sehr dankbar. Einige warten schon vor der Haustür auf unseren Besuch", berichtet Anny Kolling. Auf ihrer Liste ist an mancher Stelle "kein Alkohol" vermerkt. "Aber den haben wir sowieso nicht dabei", sagt sie. Schnee und Kälte machten den Helfern zu schaffen. Für Aufwärmung nach der Tour, die gegen 5 Uhr endet, ist gesorgt: Kaffee und Waffeln stehen bei Wilmar Meyer bereit.