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Militär
Eifeler Kommandant: Airbase bleibt und wird noch wichtiger

Seit zehn Monaten in Spangdahlem im Amt: Kommandant Jason E. Bailey.
Seit zehn Monaten in Spangdahlem im Amt: Kommandant Jason E. Bailey. FOTO: TV / Christian Altmayer
Spangdahlem. Aufatmen in der Eifel: Die Zukunft des Flugplatzes Spangdahlem ist für zehn, zwanzig, wenn nicht für dreißig Jahre gesichert. Das sagt jedenfalls Kommandant Jason E. Bailey auf TV-Anfrage. Der „Washington Post“ zufolge plant Donald Trump den Abzug amerikanischer Truppen aus Deutschland. Von Christian Altmayer
Christian Altmayer

Diesen Pressebericht hat das Pentagon dementiert – und nun auch der Kommandant. Bailey bezieht außerdem Stellung zu den Gerüchten über den Umzug von 1300 Militärangehörigen aus England.

Geplant ist seit langem, dass eine Spezialeinheit aus dem britischen Mildenhall nach Spangdahlem verlegt wird (der TV berichtete). Einige Beobachter bestreiten, dass es dazu kommen wird. „Die Einheit wird 2024 eintreffen – wie geplant. „Sonst würden wir nicht so viel in die Airbase investieren“, sagt Bailey und meint damit die Ausgaben für 99 neue Wohnhäuser, eine Highschool und eine Grundschule hinter dem Zaun. Es werden wohl weitere Kosten auf die Amerikaner zukommen für die Sanierung von Umweltschäden rund um den Stützpunkt. Dieses Problem nehme er ernst, sagt Bailey.

Halbzeit für den Commander