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"Man kann so weit schauen"

Die 726th Air Mobility Squadron zu Besuch in der neuen Heimat: Auch General Bill Welser (Dritter von rechts) informierte sich über den Stand der Verlegung Rhein-Main. Foto: Ingo Zwank
Die 726th Air Mobility Squadron zu Besuch in der neuen Heimat: Auch General Bill Welser (Dritter von rechts) informierte sich über den Stand der Verlegung Rhein-Main. Foto: Ingo Zwank
SPANGDAHLEM. "Die Eifel ist sehr schön, man kann so weit schauen, und es gibt keine Staus": So ist der erste Eindruck der Familienangehörigen der 726th Air Mobility Squadron, die im Rahmen des Rhein-Main-Programms in naher Zukunft von Frankfurt in die Eifel umziehen werden. ARRAY(0x1f178eb0)

"Sehr schön, hier gibt es weniger Verkehr und keine Staus", schilderte Carol Beasley von der Abteilung "Family Support Center", der Familienbetreuungsstelle der Air Force, ihre ersten Impressionen von der Eifel. Im Rahmen dieser Verlegung der 726th Air Mobility Squadron werden 127 Menschen ihre neue Heimat in Spangdahlem finden. 45 Amerikaner besuchten nun die Airbase Spangdahlem. "Es ist wichtig, dass die Leute wissen, wo die Kinder in die Schule gehen oder wo die neuen Arbeitsstätten sind", sagt die Familien-Betreuerin. Mit Informationen werden die Besucher und zukünftigen Bewohner überschüttet: Von Versicherungen über Ausbildungsmöglichkeiten wir ihnen alles geliefert, "denn Ausbildung wird ja in Spangdahlem groß geschrieben". Auch Cari Washom ist von der Airbase Spangdahlem angetan: "Es ist sehr schön hier, und vor allem kann man hier im Gegensatz zu Frankfurt Rhein-Main sehr weit schauen", schwärmt die Mutter von zwei Kindern über die Region. Bereits einen Tag zuvor landete Lieutenant General William (Bill) Welser auf der Airbase Spangdahlem zu einer Inspektionsvisite über den Stand des Rhein-Main-Transfer-Programmes (RMTP). "Es ist ein eindrucksvolles Projekt", sagte der "Drei-Sterne-General", Commander der 18. Air Force, Scotts Airforce Base (USA). William Welser, selbst mit rund 3500 Flugstunden auf unterschiedlichen Maschinen - darunter auch C-5-Galaxy oder C-141 Starlifter - ein erfahrener Flieger, ist mit für die Verlegung der Familien und der Missionen verantwortlich. Bereits im März 2004 besuchte der General das Bauprojekt. "Hier hat sich aber sehr viel verändert", stellte er nun fest. "Der Stand des Projekts ist hervorragend. Es ist klar: Mit diesem Projekt wird Spangdahlem zu einem besonderen Standpunkt werden. Von hier aus werden wichtige Versorgungen getätigt werden, für die ganze Welt laufen Missionen über diesen Standort. Spangdahlem ist und wird ein wichtiger struktureller Punkt für die Streitkräfte."