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Tierschutz
Mehr Initiative, mehr Spenden

Tierschutz

Zu der Überlastung  der Tierschutzvereine in der Eifel schreibt diese Leserin:

Liebe Eifeler, eine Krankheit kann dazu führen, dass ein Mensch sein Haustier abgeben muss. Sie denken vielleicht: „Kein Problem! Für Notfälle gibt es die Tierheime.“ Ja, stimmt, aber diese Stellen sind so voller heimatloser Tiere, dass eine Neuaufnahme oft nicht zu jeder Jahreszeit möglich ist. Bei all den Menschen, die in den Tierschutzorganisationen für die verlassenen und oft kranken Tiere  sorgen, ist die Liebe zu den Mitgeschöpfen und der Wunsch zu helfen, erlebbar. Die Helfer sind oft verzweifelt, denn sie erleben täglich den Kummer der Tiere vor unseren Türen. Tiere leiden still. Es wird Zeit, dass wir ihnen eine Stimme geben. Wenn es der Politik nicht ausreichend gelingt, für unsere in Not geratenen Tiere entsprechend zu sorgen, könnten wir Eifeler einspringen. Wenn jede Familie in der Eifel einen kleinen Betrag unter dem Stichwort „Tieren helfen“ an eine Tierschutzorganisation spendet, könnte ein zusätzliches Tierheim gebaut oder ein bestehendes Haus erweitert werden. Ganz wichtig ist die Kastration der Tiere. Nur so kann der unkontrollierten Vermehrung Einhalt geboten und das Elend der freilaufenden Katzen gemindert werden. Wir Bürger müssen die Gemeinden und Kreise auffordern, intensiveren Kontakt zu den Tierschutzverbänden aufzubauen und die Kastrationspflicht anzuordnen und auch durchzusetzen. Wir alle können mit ein wenig Initiative und einer Geldspende gemeinsam eine Menge erreichen.

Ich gebe als Beispiel die Bankverbindung eines Eifeltierheims in Altrich an: Sparkasse Mittelmosel IBAN - DE 33587512300032129520.

Sie, liebe Eifeler, können auch selber Tierheime oder Tierschutzorganisationen heraussuchen und die Bankverbindungen erbitten. Wir alle leben doch sehr gerne hier in unserer wunderschönen Eifel. Ich wünsche mir, dass diese Eifel-Aktion gelingt und wir unseren Mitgeschöpfen helfen können.

Inge Oehmichen