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Mit vereinten Kräften

Hat sein Hobby zum Beruf gemacht: Edgar Bujara ist der Macher der Automobilausstellung beim Beda-Markt in Bitburg.Foto: Rudolf Höser
Hat sein Hobby zum Beruf gemacht: Edgar Bujara ist der Macher der Automobilausstellung beim Beda-Markt in Bitburg.Foto: Rudolf Höser
BITBURG. (rh) Die Macher des Beda-Marktes: Wenn von Freitag bis Sonntag die Automobilausstellung beim Beda-Markt einer der Hauptanziehungspunkte sein wird, dann hat einer dies entscheidend in die Wege geleitet. Edgar Bujara vom BMW Autohaus Schaal organisiert an vorderster Front.

"Bevor wir loslegen und über meine Bemühungen sprechen, will ich als erstes feststellen: Das, was die Automobilausstellung auf dem Beda-Markt ausmacht, ist das Ergebnis gemeinsamer Bemühungen aller Vertragshändler hier in der Autostadt Bitburg", sagt Edgar Bujara. Er ist in seinem Element, wenn er über Autos und das Drumherum sprechen kann. "Ich habe das große Glück und konnte mein Hobby zum Beruf machen", sagt der gelernte Autoschlosser, der elf Jahre lang seinem Ausbildungsbetrieb treu geblieben ist. Sechs Jahren als Verkäufer im Ford-Autohaus folgten zwei Jahre als Leiter in einem BMW-Betrieb. Danach hat Bujara vor 13 Jahren das Autohaus Schaal in Schönecken übernommen und den Schritt in die Selbstständigkeit gewählt. "Eine richtige Entscheidung", zieht der ehrgeizige Manager heute Zwischenbilanz. "Nicht auf hohem Niveau jammern, sondern anpacken und etwas aus der Situation machen", spornt er sich selbst an. So hat es der Macher immerhin geschafft, dass aus vier Mitarbeitern mittlerweile 64 geworden sind. "Autos auf dem Beda-Markt waren schon immer einer der großen Anziehungspunkte. Doch wir müssen jedes Jahr aufs Neue mit der Zeit gehen. Wir mussten weg von der kahlen Ausstellungsfläche auf dem Bedaplatz unter freiem Himmel, wo wir immer abhängig von der Witterung waren", begründet Bujara die Initiative der Vertragshändler für die zeitgemäße Autopräsentation im beheizten Zelt. "Mir ist es gelungen, den Händlerkollegen klar zu machen, dass die Zukunft nicht darin liegt, die Kraft gegeneinander zu verwenden, sondern das Engagement gemeinsam zu bündeln und mit vereinten Kräften zu agieren", erinnert sich Bujara an die Vorbereitungen des Beda-Marktes. Bis auf eine Ausnahme waren schon vor zwei Jahre alle mit dabei. Inzwischen ist das bereits eine Selbstverständlichkeit. "Wir werden in diesem Jahr die Ausstellungsfläche von bisher 2000 auf 3000 Quadratmeter erhöhen", kündigt der Hauptorganisator an. Die Autopreise seien schon sehr hoch. Gestiegen seien aber auch die Ansprüche und Erwartungen. "Dem wollen wir immer wieder gerecht werden. Das können wir allerdings am besten gemeinsam. Deshalb gibt es in diesem Jahr erstmals auch eine gemeinsame Werbekampagne", sagt er und hält das neu entworfene Blatt mit dem Logo der "Autostadt Bitburg" in die Kamera. Diese Strategie sei die richtige und auch außerhalb der Messe anzustreben, meint Bujara. Dabei hat er auch einen Blick auf den organisierten Autoklau, der die Bitburger Händler heimgesucht hat. Speziell in diesem Problemfeld gehen die Bitburger Autohändler gemeinsame Wege. Zusammen wollen sie einen Wachdienst mit der Kontrolle der Autohäuser beauftragen. Jedes Jahr einen oben drauf setzen und immer nach vorne schauen, das ist die Devise nach der Edgar Bujara die Dinge nach vorne bringt.