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Mutmaßlich misshandelter Säugling gestorben

Trier/Spangdahlem. Der zehn Monate alte Säugling aus der Eifel, der vor einigen Wochen mit Knochenbrüchen und schweren Hirnverletzungen in ein Krankenhaus gebracht wurde, ist am Samstag in einer Spezialklinik gestorben. Die Eltern stehen im Verdacht, das Kind misshandelt zu haben.

Dies gab der Leitende Oberstaatsanwalt Jürgen Brauer am Dienstagmorgen in Trier bekannt. Die Staatsanwaltschaft Trier und die Polizei gehen davon aus, dass der Tod Folge der schweren Misshandlungen des kleinen Jungen durch die Eltern gewesen ist.

Der Junge war mit mehreren Knochenbrüchen und schweren Hirnverletzungen Anfang September in eine Kinderklinik in die Nähe von Bonn geflogen worden.

Aufklärung über die genaue Todesursache soll eine Obduktion der Leiche erbringen, die für Mittwoch vorgesehen ist.

Gegen die Mutter, die sich in Untersuchungshaft befindet, ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen gemeinschaftlichen Totschlags. Gegen ihren Mann, einen Angehörigen der US-Streitkräfte in Spangdahlem, ermitteln US-Militärbehörden.