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Umwelt
Schäden in Millionenhöhe nach den Unwettern in der Eifel

FOTO: Fritz-Peter Linden
Dudeldorf . Viele Eifeler Gewässer sind nach den Unwettern im Juni nach wie vor mit Geröll und Ästen verstopft (der TV berichtete). Nun wird es in der Verbandsgemeinde Bitburger Land offenbar zügiger mit der Sanierung der Flüsse und Bäche vorangehen, als gedacht. Von Christian Altmayer
Christian Altmayer

Nach Angaben von Bürgermeister Josef Junk hat die Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord alle angemeldeten Räumungsarbeiten genehmigt. Bereits im September habe die Wasserbehörde des Landes „grünes Licht“ gegeben, teilt Junk mit: „Mir ist ein Fehler unterlaufen, als ich dem TV sagte, dass sie noch nicht bewilligt wurden.“ Jetzt folgt die Ausschreibung.

Schäden durch Überschwemmungen sind laut Junk in Gransdorf (113 000 Euro), Pickließem (100 000 Euro), Oberkail (30 000 Euro) und Wilsecker (100 000 Euro) entstanden. Am meisten gelitten habe Dudeldorf (300 000 Euro). Hier wurde bereits eine Firma beauftragt. Noch schneller ging es in Biersdorf und Kyllburg. Hier sind die Gewässer schon geräumt. „Größere Maßnahmen“ seien in Oberweis, Metterich, Hüttingen an der Kyll, Ehlenz und Mülbach vorgesehen. Die Gesamtkosten schätzt der VG-Chef auf rund drei Millionen Euro. Die muss die Kommune aber nicht alleine tragen. Es gebe „großzügige Unterstützung“ von der SGD Nord und dem Umweltministerium, was Junk freut.