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Neue Hoffnung für den Eifelpark Gondorf

Die Kunststoffbären im Eifelpark Gondorf blicken weiterhin in eine ungewisse Zukunft. Möglicherweise wird sie aber rosiger aussehen als befürchtet. Insolvenzverwalter Marx d'Avoine führt intensive Gespräche mit möglichen Investoren. TV-Foto: Archiv/Frank Göbel
Die Kunststoffbären im Eifelpark Gondorf blicken weiterhin in eine ungewisse Zukunft. Möglicherweise wird sie aber rosiger aussehen als befürchtet. Insolvenzverwalter Marx d'Avoine führt intensive Gespräche mit möglichen Investoren. TV-Foto: Archiv/Frank Göbel
Gondorf. Die Verhandlungen um den Verkauf des Eifelparks in Gondorf laufen auf Hochtouren. Und offenbar auch erfolgreich:Insolvenzverwalter Marc d\'Avoine ist zuversichtlich, dass er die Einrichtung bald an einen Investor übergeben kann. Ein ernsthafter Interessent ist ein Veranstaltungsmanager aus St. Augustin bei Bonn, der unter anderem Weihnachtszirkusproduktionen verantwortet. Nina Ebner

Gondorf. Gibt es doch noch ein Happy End für den Eifelpark Gondorf? Zwar machte der ehemalige Betreiber und derzeitige Pächter der Freizeiteinrichtung, Bernd Capellen, zuletzt negative Schlagzeilen, indem er auch noch für ein Tochterunternehmen des Parks Insolvenz anmeldete - die Eifelpark-Bärenstark-GmbH, die in den vergangenen Jahren alle Werbeaktivitäten und Veranstaltungen für den Park gemanagt hatte (der TV berichtete). Mittlerweile allerdings verdichten sich die Gerüchte, dass die Verhandlungen über einen Verkauf der Einrichtung weit vorangeschritten sind. "Ich bin sehr, sehr zuversichtlich, den Park noch vor der Winterpause, spätestens in sechs Wochen, an einen neuen Investor übergeben zu können", sagt der Wuppertaler Insolvenzverwalter Marc d\'Avoine. Es wäre höchste Zeit, schließlich betreibt Capellen den Eifelpark nur noch bis zum 20. Oktober als Pächter weiter.
Gerüchte werden nicht dementiert



Doch wer könnte die Einrichtung übernehmen? "Wir führen mit Vielen Gespräche", sagt Insolvenzverwalter d\'Avoine. Ein Name, der in der Eifel als möglicher Käufer gehandelt wird: Uwe Gehrmann, ein Unternehmer aus St. Augustin bei Bonn, der eine Veranstaltungsmanagement-Firma leitet und beispielsweise den Heilbronner und den Offenburger Weihnachtszirkus organisiert.
"Dieses Gerücht kann ich nicht dementieren", sagt d\'Avoine dann auch auf TV-Nachfrage, "aber aus Gründen der Vertraulichkeit darf ich zurzeit nicht mehr dazu sagen." Auch Gehrmann selbst hält sich bedeckt: "Bis etwas unterschrieben ist, sage ich nichts." Allerdings räumt er auf Nachhaken ein, dass er schon lange an Verhandlungen über den Eifelpark beteiligt sei. "Wir sprechen seit über einem Jahr", sagt auch Insolvenzverwalter d\'Avoine. Mittlerweile hätten sich auch die finanziellen Vorstellungen beider Parteien angenähert. In dieser Woche soll ein weiteres Treffen stattfinden. "Wir stehen in ständigem, intensivem Kontakt", ergänzt d\'Avoine, betont aber auch: "Herr Gehrmann ist nicht der Einzige, mit dem wir sprechen."
Dem Insolvenzverwalter geht es darum, "einen Investor zu finden, der die Kompetenz, Erfahrung und Verlässlichkeit habe, um eine Einrichtung wie den Eifelpark dauerhaft und erfolgreich zu führen".
Veranstaltungsmanager Gehrmann wiederum schwärmt für den Eifelpark: "Jeder, der ihn kennt, schätzt seine Lage, die Natur, die gewachsene Struktur, es ist alles sehr traditionell", sagt er, "es ist ein tolles Ausflugsziel, in das ich mich verliebt habe." Allerdings bremst Gehrmann allzu große Euphorie: "Es sind noch viele Gespräche notwendig, es ist noch nichts abschließend entschieden."