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Neuer Asphalt für die Kreisstraße

Sülm/Röhl. Die K 33 zwischen Sülm und Röhl  wird ausgebaut. Und zwar ab Montag. Von Ulrike Löhnertz
Ulrike Löhnertz

(utz) Solche Projekte mögen die Straßenbauer: außerhalb der Ortslage, daher keine langwierigen Abstimmungen mit Anwohnern  und Kommunen wegen Kanälen, Telefon- oder Stromleitungen. „Da dauert alles weniger lang in Vorbereitung und Durchführung, das ist klar“, sagt Markus Hager vom Landesbetrieb Mobilität (LBM) Gerolstein.

Ein solch „leichtes“ Projekt hat Hager jetzt wieder zu betreuen: den Ausbau der Kreisstraße 33 zwischen Sülm und Röhl. Beginn ist am Montag, 3. September. Dann rücken die Straßenbauer der Firma Kohl Bau an, um die Straße, die laut Hager „keine extremen Schlaglöcher, aber einige Gebrauchsspuren“ hat, mit einer neuen Tragdeckschicht zu belegen. Auf 1300 Metern  wird diese zehn Zentimeter dick aufgetragen. Doch mit dem neuen Asphalt ist es nicht getan.

Die Entwässerungsgräben werden ebenfalls optimiert, das heißt neu ausgeputzt und ausgebaggert, damit das Wasser  besser abfließen kann. Zudem werden die Bankette an die neue Fahrbahnhöhe angepasst.

Die Dauer der Bauarbeiten ist ebenso wie die Vorbereitungszeit überschaubar. voraussichtlich bis Freitag, 5. Oktober, wird gearbeitet. Das heißt für die Autofahrer, die von Sülm nach Röhl oder umgekehrt fahren wollen, dass sie einen 1,8 Kilometer längeren  Umweg über Scharfbillig in Kauf nehmen müssen.

Denn die K 33 zwischen Sülm und der Einmündung L 39 /K 33 bei Röhl ist dann für den Verkehr komplett gesperrt. Eine Umleitungsstrecke wird laut LBM ab Sülm über Scharfbillig bis zur Einmündung L 39/K 33 bei Röhl und umgekehrt ausgeschildert.

Bleiben nur noch zwei Fragen: Wer zahlt das Ganze, und was kostet es? Auch hier sind die Antworten ganz leicht und unkompliziert: der Eifelkreis Bitburg-Prüm, da es sich um eine Kreisstraße handelt. Geschätzte Gesamtkosten: 154 000 Euro.