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Ohne Netz, aber bald mit doppeltem Boden

Sieht doch schon ganz gut aus, die Halle. Vor Jahresende wird sie aber wohl nicht fertig werden. TV-Foto: Christian Altmayer
Sieht doch schon ganz gut aus, die Halle. Vor Jahresende wird sie aber wohl nicht fertig werden. TV-Foto: Christian Altmayer FOTO: (e_bit )
Bitburg. Ursprünglich sollte der Block 2024 auf dem Kasernengelände schon fertig sein. Jetzt wird es wohl Januar, bis der Brand- und Katastrophenschutz einziehen kann. Warum der Umbau länger dauert und teurer wird. Christian Altmayer

Bitburg Wenn dieser verflixte Betonboden nicht wäre. Dann könnte der überörtliche Brand- und Katastrophenschutz wohl jetzt schon in Block 2024 einziehen. "Wir sind schon weit vorangeschritten mit dem Umbau", sagt Helmut Berscheid, Vorsitzender des Zweckverbandes Flugplatz. Fliesenleger, Schlosser und Maurer haben ihr Werk getan. Nur der Boden des Gebäudes auf dem Bitburger Kasernengelände macht den Bauherren und Planern noch Probleme.
Er ist marode, uneben und sandet. Und da sollen bald die schweren Fahrzeuge der Feuerwehr drüberrollen? Undenkbar - da sind sich die Beteiligten einig. Die Lösung: Die ganze Halle soll asphaltiert werden. Eine etwa sechs Zentimeter dicke Schicht wird dann den Boden bedecken.
Aber das kostet Zeit und Geld. Der Block wird daher frühestens im Januar fertig. "Wir hoffen, dass wir es bis dahin schaffen", sagt Berscheid. Ursprünglich war geplant, das Gebäude ab September an die Kreisverwaltung zu vermieten (der TV berichtete). Auch die tatsächlichen Kosten weichen vom Plan ab. Sie sind um etwa 100 000 Euro gestiegen. Nach aktueller Schätzung wird der Block rund eine halbe Million Euro kosten. Teurer werden aber nicht nur die Arbeiten am Betonboden.
Es sind oft Kleinigkeiten, die für Mehrkosten sorgen: Am Haupteingang und an einigen Wänden wurden Fliesen verlegt. Dafür kam ein teurer Spezialkleber zum Einsatz. Auch beim Trockenbau konnten die Planer nicht sparen. Hier war eine zusätzliche Dämmung nötig, damit sich kein Kondenswasser in der Halle bildet. Die Liste ließe sich fortsetzen.
Noch teurer wäre es wohl geworden, wenn die Feuerwehrleute nicht einen Teil der Arbeit selbst übernommen hätten.
Sie wollen dem Gebäude bald auch in Eigenregie einen neuen Anstrich geben.